2013

Walcho von Waldeck und die Riehener Ersterwähnung


Johannes Waldschütz




Vor 900 Jahren schenkte der damalige Besitzer Walcho von Waldeck dem Kloster St. Blasien im Schwarzwald Teile des Riehener Gemeindegebiets. Im Zusammenhang mit dieser Schenkung wurde der Ortsname Riehen zum ersten Mal in einer Urkunde erwähnt.


Am 7. April 1113 schenkte der Adlige Walcho von Waldeck fast seinen gesamten Besitz dem Kloster St. Blasien.1 Neben umfangreichem Besitz in Steinen werden in der Urkunde sämtliche Güter und Höfe aufgeführt, die Walcho an gut 20 Orten im grossen und kleinen Wiesental, im Markgräflerland und im rechtsrheinischen Teil des heutigen Kantons Basel-Stadt sowie auf der Schwäbischen Alb dem Kloster überliess: in «Heginberg [Hägelberg, gehört heute zur Gemeinde Steinen], ober Tuillikon und nider Tuillikon [Tüllingen, Lörrach], Leidichoffen [Leidikon, abgegangen zwischen Weil am Rhein und Riehen], Riehen, Wahinhofen [Wenkenhof, Riehen], obern Basel [Kleinbasel stromaufwärts Richtung Grenzach], Brombach [Lörrach], Blansingen [Efringen-Kirchen], Rinwiler [Rheinweiler, Bad Bellingen], Welmingen [Welmlingen, Efringen-Kirchen], Efringen, Varnow [Fahrnau, Schopfheim], Reitenbuoch [Raitbach, Schopfheim], Atzenbach [Zell im Wiesental], Hebscheringen [Hepschingen, Fröhnd], Schoenow [Schönau], Ried [Ried, Kleines Wiesental], Gresskon [Gresgen, Zell im Wiesental], Swaigmat [Schweigmatt, Schopfheim], Hugelhaim [Hügelheim, Müllheim] und Ebingen [Albstadt], Tagolfingen [Tailfingen, Albstadt], Wilare [Weiler, abgegangen bei Neuweiler, Albstadt] in graf Fridrichs grafschaft».2


Diese Urkunde erwähnt Riehen zum ersten Mal. Das sagt jedoch nur wenig über das tatsächliche Alter des Dorfes aus. Folgt man der Ortsnamensforschung, entstand Riehen bereits im 7. Jahrhundert oder früher im Zuge von fränkischer und alemannischer Siedlungstätigkeit.3 Auch dass die Riehener Kirche ursprünglich dem heiligen Martin geweiht war, deutet auf eine Besiedlung bereits in der Merowingerzeit hin.4 Nicht 900 Jahre Riehen, sondern 1300 oder mehr Jahre wären dann zu feiern. 


Die Urkunde

Zunächst ist ein kritischer Blick auf die Schenkungs-urkunde zu richten. Obgleich nicht im lateinischen Original, sondern nur in fünf aus dem 16. Jahrhundert stammenden Abschriften einer deutschen Übersetzung des 15. Jahrhunderts überliefert, gilt der Inhalt als echt.5 Demnach schenkte ein Walcho mit Zustimmung seiner Gemahlin Mathilde und seines Sohnes 
Gerung dem Kloster St. Blasien fast alle seine Eigengüter, «alles das, so ich huit by tag aigens han und haben mag […] an kilchen, an husern und an andern buiwen, akker, matten, veld, welden, wegen, wasser, wasserruns, vischentzen, wildbennen, gebuwens und ungebuwens, mannen, frowen». Ein Besitzschwerpunkt lag im Dorf Steinen. Am Ende der Urkunde steht eine Zeugenliste: Insgesamt 24 Adlige verliehen der Schenkung durch ihre persönliche Anwesenheit Rechtssicherheit.


Doch warum schenkte ein Adliger einem Kloster einen derart ausgedehnten Besitz? Darauf gibt der Urkundentext gleich zu Beginn Auskunft: Walcho habe die Unstetigkeit der zeitlichen Güter bedacht und wolle den Lohn der künftigen, also der himmlischen Güter empfangen. Er versuchte also sein Seelenheil zu sichern; die Schenkung ist als Zeichen seiner Frömmigkeit zu verstehen. Der Adlige schenkte dem Kloster Besitz, und dessen Mönche verpflichteten sich im Gegenzug ‹auf ewig› zum Gebet für das Seelenheil des Schenkers und seiner Familie.


Walcho von Waldeck und sein soziales Umfeld

Wer aber war dieser grosszügige Schenker? Aus der Urkunde selbst erfährt man lediglich seinen Vornamen und diejenigen seiner Frau und seines Sohnes, doch erlauben eine Reihe weiterer Urkunden Rückschlüsse über ihn selbst sowie sein familiäres und personales Umfeld. Die wichtigste Quelle dafür stellt eine Urkunde von Bischof Otto II. von Konstanz dar, der 1168 dem Kloster St. Blasien unter anderem den rechtmässigen Besitz eines Waldgebiets bei Schönau bestätigte.6 Dieses Waldgebiet hätten einst, so die Urkunde, vier Adlige geerbt: Seliger von Grenchen und Höllstein, Adalgoz von Wehr, Werner von Waldeck und Eberhard von Eichstetten.7 Dann seien dem Kloster St. Blasien nach und nach verschiedene Teile dieses Waldes geschenkt worden: So habe Walcho von Waldeck, der Sohn von Werners Bruder Lütfried, dem Kloster am 7. April 1113 – dem Tag der ‹Riehen-Schenkung› – Wald vermacht, wenig später im gleichen Jahr taten Burkhard und Eberhard von Eichstetten als Söhne des gleichnamigen Eberhard dasselbe und schliesslich 1156 auch Heinrich von Wehr und Wildenstein als Nachfahre des Adelgoz von Wehr. Die Urkunde lässt damit nicht nur die Erstellung einer Stammtafel Walchos und der Herren von Waldeck über drei Generationen zu, sondern macht auch Aussagen über den weiteren Verwandtenkreis der Waldecker, zu dem die Herren von Eichstetten, Grenchen und Höllstein sowie Wehr gehörten. Dazu zählt die Forschung auch die ebenfalls in Riehen begüterten Herren von Üsenberg8, die Herren von Rötteln und die Grafen von Nimburg und versieht diesen Verwandtschaftsverband mit der Hilfsbezeichnung ‹Hessonen›.9


Eine andere Urkunde verdeutlicht weitere Bindungen Walchos: So bezeugte Anfang Februar 1113, knapp zwei Monate vor der ‹Riehen-Schenkung›, ein Walcho von Steinen eine Schenkung Bischof Rudolfs von Basel an das Kloster St. Blasien.10 Obgleich dieser Walcho mit der Zubenennung ‹von Steinen› erscheint, dürfte er mit Walcho von Waldeck identisch sein, denn dieser hatte gemäss der Schenkungsurkunde vom 7. April 1113 erheblichen Besitz in Steinen. Wechsel- und Doppelbenennungen nach verschiedenen Besitzschwerpunkten eines Adligen waren Anfang des 12. Jahrhunderts durchaus üblich, als die Zubenennung nach Orten im Umfeld des Basler Bischofs überhaupt erst aufkam.11 Florian Lamke vermutet, dass es sich bei Steinen um den bisherigen Stammsitz Walchos handelte und dieser sich nach der Übertragung seines Besitzes in Steinen, Riehen und an anderen Orten dann nach der ihm noch verbliebenen Burg Waldeck im Kleinen Wiesental bei Tegernau nannte.12 Wichtiger jedoch ist, dass Walcho als Zeuge für den Bischof von Basel auftrat. Die Herren von Waldeck sind damit dem adligen Umfeld des Basler Bischofs zuzurechnen. 


Walcho von Waldeck, St. Blasien und das Bistum Basel

Diese Nähe zum Basler Bischof erklärt auch, warum Walcho seine umfangreichen Besitzungen dem Kloster St. Blasien schenkte. Schon im 11. Jahrhundert hatte der Basler Bischof das damals noch zum Kloster Rheinau gehörige St. Blasien in seinen Unabhängigkeitsbestrebungen unterstützt, spätestens seit der Wende vom 11. zum 12. Jahrhundert fungierte der Basler Bischof als Schutzherr des Klosters und setzte auch dessen Vogt ein, den höchsten weltlichen Amtsträger des Klosters.13 Als solcher amtierte seit 1099 mit Adalgoz von Wehr ein Verwandter der Waldecker, mit dem diese über die erwähnte Schönauer Erbengemeinschaft liiert waren.14 Walcho machte seine Schenkung also an ein Kloster, das – zumindest bis es kurz vor 1120 in einen Streit mit dem Basler Bischof geriet – eng mit dem Basler Bischof verbunden war und auch von ihm selbst beschenkt wurde.15 Die Schenkung Walchos ist damit letztlich in den grösseren Kontext der Förderung St. Blasiens durch den Basler Bischof und dessen adliges Umfeld einzuordnen.


Einen ähnlich gelagerten Fall stellt die um 1117 erfolgte umfangreiche Schenkung von Werner von Kaltenbach an St. Blasien dar.16 Er und seine gesamte Familie traten anlässlich dieser Schenkung sogar als Mönche und Nonnen ins Kloster St. Blasien ein. Ähnliches berichtet eine Urkunde auch über Walcho von Waldeck: Er sei zusammen mit seinem Verwandten Burkhard von Eichstetten im Lauf der Jahre 1313/14, nachdem beide ihren Besitz im Wald von Schönau an St. Blasien verschenkt hatten, als Konverse – nicht als Mönch, sondern als Laienbruder – ins Kloster eingetreten. Die jüngere Forschung konnte diese Urkunde aber als wohl 1166 entstandene Fälschung entlarven. Es bleibt jedoch unklar, ob auch die Nachricht über die Konversion der Adligen oder nur das anschliessend berichtete Schiedsgerichtsurteil von Bischof Ulrich von Konstanz eine Fälschung darstellt.17 Eine Konversion von Burkhard von Eichstetten und Walcho von Waldeck würde zumindest erklären, warum beide nach 1113/14 aus den Quellen verschwinden und letztmals im September 1113 – wohl als Begleitung des Abts von St. Blasien – an der Kirchweihe des Klosters St. Peter auf dem Schwarzwald teilnahmen.18 Auch Walchos Sohn Gerung erscheint nach 1113 nicht mehr in den Quellen. Die Zubenennung nach der Burg Waldeck erscheint erst wieder ab 1139 mit den Namen Trudwin und Heinrich, die 1149 ihre Burgen Alt- und Neuwaldeck an den Bischof von Basel abtreten mussten.19 Deren Verwandtschaftsverhältnis zu Walcho und Gerung ist jedoch völlig ungeklärt.


Zusammenfassend lassen sich die Herren von Waldeck zu den wohlhabenderen Familien im südlichen Breisgau rechnen, wenn auch frühere Einschätzungen, sie seien «die grössten Grundbesitzer im südwestlichen Schwarzwald» gewesen, übertrieben sind.20 Sie sind vermutlich als Teil des grösseren Familienverbands der Hessonen anzusehen. Ihre umfangreiche Schenkung an das Kloster St. Blasien ist durch ihre Nähe zum Bischof von Basel zu erklären, der in dieser Zeit das Kloster als Schutzherr förderte. Beweggründe für die Schenkung waren persönliche Frömmigkeit und die Sorge um das eigene Seelenheil. Vielleicht trat Walcho von Waldeck sogar als Konverse in St. Blasien ein.


Die Schenkungen in Riehen
Welche Besitzungen Walcho von Waldeck dem Kloster St. Blasien in Riehen genau übereignete, verrät die Urkunde leider nicht. Lediglich spätere Sanblasianer Quellen lassen Rückschlüsse darauf zu. Mit hoher Wahrscheinlichkeit war die Hälfte des Patronatsrechts der Kirche darunter, denn Papst Hadrian IV. bestätigte St. Blasien bereits 1157 den Besitz der Riehener Kirche.21 Dass es sich nur um eine Hälfte der Patronatsrechte handelte, bezeugen eine Reihe von Urkunden, mit denen St. Blasien 1248 diese Hälfte an das Zisterzienserkloster Wettingen übergab, das die andere Hälfte bereits zehn Jahre zuvor von den Herren von Üsenberg erhalten hatte.22 Den Besitz der Riehener Kirche und der damit verbundenen Patronatsrechte hatten sich also ursprünglich die miteinander verwandten Herren von Waldeck und von Üsenberg geteilt.


Die anderen Besitzungen St. Blasiens in Riehen werden erst in einem fast 250 Jahre nach der Schenkung Walchos entstandenen Güterverzeichnis des Klosters erwähnt. Darin wird der Besitz in verschiedene Ämter unterteilt. Riehen gehörte wie 22 andere Orte – neun davon sind auch in der Stiftung Walchos genannt – zum Baselamt des Klosters.23 In Riehen besass St. Blasien nach diesem Verzeichnis einen Meierhof, eine Mühle, sieben Schupposen, also kleinere Bauernhofeinheiten mit zugehörigen Gärten, Äckern, Wiesen und Reben, sowie weiteren kleineren Streubesitz.24 Nach Efringen dürfte Riehen immerhin der zweitgrösste Besitz des Klosters im Baselamt gewesen sein. 


Walcho von Waldeck in der Erinnerung des Klosters St. Blasien

Wie viele dieser Besitzungen das Kloster von Walcho erhalten hatte, wird sich nicht klären lassen. Zwei Indizien sprechen aber dafür, dass ein relativ grosser Teil davon aus der Walcho-Schenkung stammte. Erstens sind keine weiteren Erwerbungen des Klosters in Riehen zwischen 1113 und 1352 bekannt. Zweitens erinnerte man sich Walchos im Kloster in besonderer Weise: So zeigen zwei spätere Anniversare, also Verzeichnisse aller jährlich am jeweiligen Todestag von den Mönchen abzuhaltenden Jahrzeit-Gebete, dass das Totengedenken für Walcho im Kloster hochgehalten wurde. Ein Verzeichnis von 1383 hält fest, dass jährlich am Georgstag, dem 23. April, Walchos Jahrzeit unter Glockengeläut – wie es Brauch sei – gefeiert und anschliessend dem Konvent gewürzte Fische und Fladenbrot serviert werden sollen. Ein Verzeichnis des 16. Jahrhunderts nennt als weiteren Gedenktag für Walcho den 13. März und erinnert zugleich daran, dass dieser dem Kloster das «officium Balisiense cum omnibus pertinentiis tam in frumentis quam in aliis», also das Baselamt mit allem Zubehör sowohl an Getreide als auch anderem, überlassen habe.25


Zur gleichen Zeit beschäftigte sich auch der Sanblasianer Abt Caspar Molitor, der vor seinem Abbatiat selbst einige Zeit Verwalter des Baselamts gewesen war26, in seiner Klosterchronik ‹Liber originum› intensiv mit der Schenkung von Walcho von Waldeck. Molitor erzählt nicht nur dessen Lebensgeschichte, sondern überliefert auch drei verschiedene Verse, die er angeblich auf dessen alten Wappenschildern gefunden haben will. So heisst es in einem: «Walcho ein Freyherr zu Waldegg genampt / Gibt dem Gottshaus das gantz Basel-Ampt / Und was er von Natur an sich ererbt / Hat darmit Gott / St. Blaesi und Orden geehrt.»27 Walchos Wappen kann Caspar Molitor kaum gefunden haben, denn Adlige des frühen 12. Jahrhunderts führten noch keines. Erst später wurden ihnen Wappen zugeschrieben. Ein solches weist Caspar Molitor auch Walcho von Waldeck zu. Interessant daran ist, dass dieses Wappen 1562, also ungefähr zur gleichen Zeit, im ältesten Plan des Klosters St. Blasien als Wappen des Baselamts erscheint28 (vgl. Abb. S. 101) und auch im sogenannten ‹Bläsihof›, dem Klosterhof des Klosters St. Blasien in Basel, angebracht war.29 450 Jahre nach Walchos grosser Schenkung wurde ihm die Übergabe des gesamten Baselamts zugeschrieben.


Aber zurück zum Ausgangspunkt: Die Schenkungsurkunde von 1113 bietet, wenn man andere Quellen hinzuzieht, nicht nur einen kleinen Einblick in die Besitzergeschichte des Dorfes Riehen und in die der Adelslandschaft des südlichen Oberrheins, sondern kann auch als typisches Beispiel für das gegenseitige Abhängigkeitsverhältnis von Adel und Kloster im Mittelalter gelten, das auf dem Austausch von materiellen und immateriellen Gütern beruhte. Riehen verdankt seine Ersterwähnung also – wie ganz viele andere Orte auch – dem Wunsch eines begüterten lokalen Adligen und seiner Familie, mittels der auf ewig versprochenen Fürbitte von Mönchen im Jenseits möglichst rasch Einlass ins Paradies zu finden.


1 Ich danke Petra Skoda und Jennifer Weisenseel, Kolleginnen im an der Abteilung Landesgeschichte der Universität Freiburg i. Br. angesiedelten Projekt ‹Gruppenbildung und Handlungsspielräume des Adels im hochmittelalterlichen Breisgau›, in deren unveröffentlichte Texte ich Einblick nehmen konnte. Boris Bigott übersandte mir dankenswerterweise seinen Artikel über Riehen, der im letzten, noch unveröffentlichten Band der Reihe ‹Burgen im mittelalterlichen Breisgau›, hg. von Alfons Zettler und Thomas Zotz, erscheinen soll.

2 Johann Wilhelm Braun: Urkundenbuch des Klosters Sankt Blasien im Schwarzwald, Stuttgart 2003, Nr. 95.

3 Vgl. Arlette Schnyder et al. (Hg.): Riehen – ein Portrait, Basel 2010, S. 17.

4 Albert Bruckner: Das Mittelalter, in: Gemeinderat Riehen (Hg.): Riehen. Geschichte eines Dorfes, Riehen 1972, S. 100.

5 Bruckner, Mittelalter, S. 153, Anm. 19. 

6 Braun, Urkundenbuch St. Blasien, Nr. 215.

7 Grenchen liegt bei Solothurn, Eichstetten im Kaiserstuhl, Steinen-Höllstein, Wehr und Waldeck liegen in Südbaden.

8 Otto Feger: Zur älteren Siedlungsgeschichte des hinteren Wiesentals, in: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins, Bd. 99, 1951, S. 374–376; Bruckner, Mittelalter, S. 104.

9 Vgl. Florian Lamke: Cluniacenser am Oberrhein: Konfliktlösungen und adelige Gruppenbildung in der Zeit des Investiturstreits, Freiburg i. Br. 2009, S. 75–102.

10 Braun, Urkundenbuch St. Blasien, Nr. 94.

11 Tobie Walther: Frühe toponymische Beinamen am Oberrhein. Methodische und quellenkritische Betrachtungen mit besonderer Berücksichtigung der Strassburger Bischofskirche, in: Erik Beck et al. (Hg.): Burgen im Breisgau. Aspekte von Burg und Herrschaft im überregionalen Vergleich, hier S. 172–174 und S. 178–180 mit Anm. 42f. und Anm. 186.

12 Vgl. Lamke, Cluniacenser, S. 194.

13 Petra Skoda: St. Blasien, Rudolf von Rheinfelden und die Zähringer, in: Heinz Krieg, Alfons Zettler (Hg.): In frumento et vino opima, Ostfildern 2004, S. 184–189; Stefan Weinfurter: St. Blasien – seine Frühzeit und das Aufblühen in der jungcluniazensischen Klosterreform, in: Gerfried Sitar, Martin Kroker (Hg.): Macht des Wortes – Benediktinisches Mönchtum im Spiegel Europas, Bd. 1, Regensburg 2009, S. 195–202. 

14 Braun, Urkundenbuch St. Blasien, Nr. 71, 101, 125, 135, 136, 170, 173, 198, 215; vgl. dazu Hermann Jakobs: Die rechtliche Stellung St. Blasiens bis zur Berufung der Zähringer in die Vogtei (1125), in: Aus der Geschichte des Klosters St. Blasien im Schwarzwald, Bühl 1997, S. 29 und S. 32f.

15 Vgl. Hugo Ott: Zu den frühen Beziehungen zwischen dem Kloster St. Blasien und dem Bistum Basel, in: Alemannisches Jahrbuch 57, 1973, S. 545–557.

16 Braun, Urkundenbuch St. Blasien, Nr. 104, 124.

17 Braun, Urkundenbuch St. Blasien, Nr. 101 mit Vorbemerkung.

18 Jutta Krimm Beumann: Die ältesten Güterverzeichnisse des Klosters St. Peter im Schwarzwald. Der Rotulus Sanpetrinus und Fragmente eines Liber monasterii sancti Petri. Edition, Übersetzung, Abbildung, Stuttgart 2011, R. 106, S. 70, deutsche Übersetzung S. 74.

19 Vgl. Lamke, Cluniacenser, S. 176–211, bes. S. 194f.

20 Bruckner, Mittelalter, S. 86.

21 Dabei handelt es sich um die erste original überlieferte Urkunde, in der Riehen genannt wird; Braun, Urkundenbuch St. Blasien, Nr. 203.

22 Braun, Urkundenbuch St. Blasien, Nr. 336–338 (Tausch St. Blasien-Wettingen); dazu Bruckner, Mittelalter, S. 96–100. 

23 Hugo Ott: Die Klostergrundherrschaft St. Blasien im Mittelalter. Beiträge zur Besitzgeschichte, Stuttgart 1969, S. 37f.

24 Bruckner, Mittelalter, S. 89–95 mit ausführlicher Beschreibung der Güter.

25 Braun, Urkundenbuch St. Blasien, Vorbemerkung zu Nr. 95.

26 Christian Adolf Müller: St. Blasien und Basel, in: Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde, Bd. 61, 1961, hier S. 33f.

27 Columban Reble (Hg.): Liber originum monasterii Sancti Blasii in Silva Hercynia, o. O. 1716, S. 115, dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/reble1716, Zugriff: 6.8.2013.

28 Ludwig Schmieder: Das Benediktinerkloster St. Blasien. Eine baugeschichtliche Studie, Augsburg 1929, Abb. 12 und 17.

29 Rudolf Wackernagel: Geschichte der Stadt Basel, Bd. 1, Basel 1907, S. 209.


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