1997

Ein Riehener im Dienste der Armen in Madagaskar: Pater Bruno Hägler

Rolf Stöcklin

Seit über 20 Jahren setzt sich ein Riehener für Menschen in Madagaskar ein. 1997 hat ihn eine von Rolf Stöcklin, früher Vikar in Riehen, geführte Reisegruppe besucht.

Ein Riehener im Dienste der Armen in Madagaskar: Pater Bruno Hägler A m 24. Juli 1997 gegen 9 Uhr landen wir in Tananarivo, der Hauptstadt Madagaskars. Zwölf Personen aus Basel, Zürich und Bern warten auf ihre Koffer. Pater Bruno Hägler winkt uns durch die Scheiben der Zollabschrankung fröhlich zu. Ihm und seiner Arbeit gilt unser Besuch. Schon nach dem Mittagessen fahren wir mit einem Bus Richtung Süden. Unsere Reise führt uns über AntsirabeFianarantsoa-Ihosy nach Isoanala, dem jetzigen Wirkungsort von Pater Bruno Hägler. Ab Ihosy ist die Strasse eine Naturpiste, ein Hinweis darauf, dass der Süden Madagaskars wirtschaftlich unbedeutend ist.

Eine Pousse-Pousse-Fahrt und ihre Wirkimg
In Antsirabe gibt es Heilquellen, die von den Franzosen ausgebaut wurden. Um sie zu besichtigen, besteigen wir jeder eine Rikscha, ein Pousse-Pousse-Taxi. Ein Madagasse, barfuss, zahnlos und in zerfetzten Kleidern, zieht uns durch das Städtlein. Viele hundert Schwarze schauen uns an. Es geht über Stock und Stein, bergab und bergauf. Der Fahrer ist von eher zierlicher Gestalt und muss schwer atmen. Es durchzieht uns ein eigenartiges Gefühl des Mitleids und der Beschämung. Wir sind froh, dass die Fahrt zu Ende geht. Aber auch der Fahrer ist froh, dass er einen guten Lohn bekommt. Er verweist auf seine Kleider und bittet um einige Francs mehr. Beim Abendessen bricht eine Reiseteilnehmerin in lautes Weinen aus. Sie habe es fast
Rolf Stöcklin
nicht ertragen, von einem dieser Armen gezogen zu werden. Sie sei sich so schlecht und unwürdig vorgekommen. Am liebsten wäre sie ausgestiegen und hätte den Taxifahrer gezogen. In der Rolle der weissen Herrschaftsrasse empfinde sie die Last der ganzen dunklen Geschichte Europas. Und überhaupt könne sie die bettelnden Kinder und die Armut der Menschen kaum aushalten.

Ein Haus für Strafentlassene Kinder...
Etwa 270 Kilometer südlich von Tananarivo hegt Fianarantsoa, die Hauptstadt des Südens. Hier hat Pater Bruno Hägler von 1990 bis 1994 als Lehrer, Erzieher und ökonom am Priesterseminar gearbeitet und dazu acht Buschkirchen betreut. Hier hat er sich auch besonders der Strassenkinder angenommen. Weil es viele ganz verarmte Familien gibt, werden Kinder kriminell und müssen ins Gefängnis. Oft bekommt man sie für Geld wieder frei. Am Stadtrand gibt es ein Haus für die Erziehung dieser Kinder, das von einer international tätigen Hilfsorganisation unterstützt wird. Pater Bruno und wir als seine Gäste werden dort herzlich empfangen. Man zeigt uns die einfachste Behausung. Im Schlafsaal fehlen die meisten Scheiben, obwohl die Temperatur in der Nacht nur 3 bis 5 Grad beträgt. Die Kinder erklären, dass sie kalt hätten und warme Pullover bräuchten. Auch ein Ball wäre willkommen. Sie binden alte Lumpen zusammen zu einem Ball. Wir sagen ihnen zu, dass wir dafür besorgt sein wollen - sie singen uns ein Lied mit dem Inhalt, dass Gott ihnen helfe, gute und ehrliche Menschen zu werden.

... und eine Schule im Armenviertel
Nach wenigen Kilometern erreichen wir die Schule «Givelet», die im ärmsten Teil der Stadt liegt. 1990 hat Pater Bruno Hägler die Aufgabe übernommen, für die dreissig Strassenkinder zu sorgen, die hier zur Schule gingen. 1992 bekam er Hilfe von einer Schweizerin, Alexandra Pomper aus Neuchâtel, die zusammen mit ihm die Familien aufsuchte und unterstützte. In Madame Sizèle konnte eine gute Lehrerin gefunden werden. Die wenigen Schulgebäude waren verlottert, die Dächer undicht. 1992 zeigte mir Pater Bruno die Schule. Ich wollte nichts versprechen ausser die Reparatur des Daches. Mit dem anschliessend in der Schweiz gesammelten Geld konnten die alten Gebäude repariert und ein neues gebaut werden. Heute gehen dort 380 Kinder aus den Armenquartieren der Stadt zur Schule und werden von zehn Lehrern betreut. Für viele Kinder übernimmt Pater Bruno das Bezahlen des Schulgeldes und des Schulmaterials. Weil alle Familien mehrere Kinder haben, kann am Schulanfang das Schulmaterial gar nicht für alle erstanden werden. öfters auch müssen Kinder vor Schulbeginn verpflegt werden, weil sie so hungrig ankommen, dass sie zu schwach sind, um zu lernen. Die Direktorin, eine alleinerziehende Mutter von sieben Kindern, ist eine sehr verantwortungsbewusste Person. Mit grosser Würde und ganzem Einsatz hat sie alles aufgebaut. Mit Stolz erzählt sie, dass ihre Schule «Givelet» im vergangenen Jahr von der Stadt in der Bewertung der Schulen den 2. Rang erhalten habe. Durch die Begegnung mit dem Schulrat, dem Elternrat und den Lehrern konnte ich sehen, dass hier wirklich Verantwortung übernommen wird. Die Hilfe zur Selbsthilfe ist tragfähig. Nebst den Schulgeldern für die Kinder, die aufgebracht werden müssen, sollten ein Zaun um das Gelände errichtet, ein Lehrerzimmer gebaut und noch zwei bis drei Klassenzim mer erstellt werden; eine Hühnerzucht könnte ökonomisch interessant sein. Die Dankbarkeit der Kinder und Eltern und ihr herzlicher Empfang waren ein tiefes Erlebnis. Da gab es wohl das Bild des reichen weissen Mannes und des schwarzen Empfängers. Doch in Pater Bruno Hägler erleben die Madagassen einen weissen Mann, der zu den kolonialistischen Verirrungen eine heilsame Korrektur bietet. Er nimmt die Schwarzen partnerschaftlich ernst und ist einer von ihnen geworden. Entsprechend sind sein herzlicher Umgang und seine Beliebtheit, ist er doch immer zu einem Spass und einem frohen Lachen aufgelegt.

Isoanala - am aktuellen Wirkungsort von Pater Bruno
Immer trockener wird es, je weiter wir in den Süden kommen. Das Gras ist sehr dürr und die Ochsenherden suchen nach etwas Grünem. Kakteen und kleine Eukalyptuswäldchen an den Flussufern sind noch grün. Es ist Winterzeit, in der vier Monate kein Regen fällt. Deshalb kann man reisen, denn in der Regenzeit sind die Naturstrassen unbefahrbar. Isoanala ist ein grösserer Ort mit etwa 2000 Einwohnern. In der Dorfmitte steht die reformierte Kirche, die über die englische Kolonialmacht entstanden war. Die katholische Kirche wurde von den französischen Kolonialherren (1904-1960) aufgebaut. Eher am Rande des Dorfes liegt das eingezäunte Areal der katholischen Missionsstation mit Kirche, Pfarreizentrum, Pfarrhaus, Kindergarten, Holzwerkstätten zur Herstellung von Möbeln. Von da aus werden die Dörfer im Umkreis von etwa 100 Kilometern betreut. Pater Bruno ist hier Pfarrer, ihm zur Seite stehen zwei junge madagassische Priester als Vikare sowie diverse Katecheten und Katechetinnen. Zur Pfarrei gehört zudem eine Leprastation.

Zu Besuch in einem Dorf
Wir fahren etwa eine Stunde über Feldwege. Unterwegs begegnen wir einem Heuschreckenschwarm. Von weitem sieht er aus wie eine schwarze Wolke. Die Heuschrecken fressen die Reisernte, bringen Hunger und Not. Die staatliche Bekämpfung wäre geplant, doch oft fehlt es an Insektengift oder am Flugzeug. Der Staat hat kein Geld, existiert als Sozialstaat nur auf dem Papier. Die Menschen sammeln die Heuschrecken ein und essen sie gekocht oder fritiert.

Nach einer Stunde erreichen wir ein Dorf, das aus zirka 30 Lehmhütten besteht. Von der Bevölkerung wird Pater Bruno mit Begeisterung begrüsst. Sie hat das Dorf für unseren Besuch vorbereitet, alles sehr sauber und schön gemacht. Pater Bruno begrüsst den Dorfpräsidenten. Die ganze Dorfjugend mit der Katechetin und auch der Dorfpräsident gehen gemeinsam in die Kirche, wo ein froher Gottesdienst gefeiert wird. Der Dorfpräsident geht nicht zur Kommunion, denn er lebt nach dem alten Stammesgesetz und hat so viele Frauen, wie er sich mit seinem Reichtum leisten kann. Im Moment sind es zwei, weil er weniger Ochsen hat als im Vorjahr, wo er sich gemäss der Ochsenzahl vier Frauen leisten konnte.

Nach dem Gottesdienst überreicht uns der «Dorfkönig» ein Schaf als Geschenk und lädt uns zum Essen ein. In seinem Haus hat er den ganzen Boden mit neuen Matten belegt, Tische und Bänke hineingestellt (die es in der madagassischen Kultur nicht gibt). Wir werden mit Reis, Huhn, Gemüse und Salat fürstlich bewirtet. Das Reiswas ser schmeckt uns und der Rum fehlt auch nicht. Am Nachmittag besichtigen wir das Haus für die Kranken, das neu eingerichtet wurde. Danach sehen wir die Dorfschule und den Pfarreisaal. Das Baumaterial konnte mit Hilfe von Pater Bruno beschafft werden, die Arbeit haben die Leute selber gemacht. Bei 70 Prozent Analphabeten ist die Schule sehr wichtig. Im Pfarreisaal spielen drei Männer auf ihren selbstgefertigten Instrumenten. Die Kinder tanzen dazu. Sie laden uns ein, mitzutanzen, was wir erst zögernd, dann mit Begeisterung tun. Nun können wir uns frei im Dorf bewegen. Die Türe eines Hauses steht offen. Die Grossmutter, die Mutter und die Kinder bewohnen den einzigen Raum. Darin befinden sich ein Bett und eine Feuerstelle. Alle sitzen am Boden, in aufrechter Haltung. Durch den madagassischen Theologiestudenten François können wir uns verständigen. Es entsteht ein herzliches Gespräch. Zum Abschluss besuchen wir die defekte Wasserpumpe. Weil sie nicht mehr geht, holen die Menschen das Wasser am Fluss, der voll von Insekten ist. Pater Bruno erklärt uns, dass er den Brunnen mit der Bevölkerung wieder in Gang bringen will, denn das Wasser sei Ursache von vielen Krankheiten. In allem wird spürbar, wie er mit seiner menschlich frohen Art und seinem Engagement gegen die Not ein echter Freund der Madagassen ist.

«... dass die Menschen zu ihrer Freiheit und Würde gelangen.»
Interview mit P. Bruno Hägler

Pater Bruno, was sind Ihre Ziele in Madagaskar?

Mein Ziel ist das Verkünden der Frohbotschaft Jesu Christi in Wort und Tat. Dabei unterstütze ich stets die Initiative der Menschen am Ort, stelle anderseits aber auch eine ebenso notwendige Infrastruktur zur Verfügung. Besonders nehme ich mich der Armen, Betagten, Kranken, Strassenkinder und jener Kinder an, die aus dem Gefängnis entlassen werden. Ein auch von der Regierung angestrebtes Ziel ist die Alphabetisierung. Die kirchlichen Schulen sind da besonders wertvoll.

Welches sind Ihre laufenden Projekte?

Im Moment ist das Pfarrhaus im Bau. In diesem Pastoralzentrum soll es Platz für fünf Priester geben. Isoanala soll eine kleine Pfarrergemeinschaft erhalten. Von hier aus soll ein grösseres Gebiet betreut werden. Es wäre nicht gut, wenn die Priester ganz verstreut und weit auseinander wohnen würden, das gäbe dem Einzelnen zu wenig Halt. In der Gemeinschaft kann man menschlich und spirituell besser bestehen. Die jetzigen Pfarrhausräume werden nachher als Pfarreizentrum und als Schulräume dienen. Im Herbst eröffnen wir eine Primarschule. Wir haben bereits 80 Einschreibungen.

Das reicht, um zu beginnen, fm Frühling werden wir dafür ein eigenes Gebäude errichten. Weil im Moment bei uns die Herstellung von Backsteinen den Bedarf nicht decken kann, hat sich der Baubeginn etwas verzögert. Bei unserer Teprastation habe ich einen Operationstrakt im Bau. Die Fundamente sind bereits gemauert. Damit können wir kleinere Eingriffe wie etwa Bruch- oder Blinddarmoperationen hier durchführen. So entfällt der im Notfall oft lebensgefährliche Weg nach Ihosy, Fianarantsoa oder Tana, der über steinige und felsige Naturpisten führt. In mehreren Dörfern sollten die Wasserpumpen neu eingerichtet werden. Das wird die Krankheiten stark eindämmen. In Ihosy, dem nächstgrösseren Ort, ist ein Haus für die Mittelschüler aus Isoanala und Umgebung geplant.

Was sind Ihre kirchlichen Ziele?

Im letzten Jahr verstarb unser Bischof, mein verehrter und lieber Freund Jean Guy Rakontondravahatra. Er war ein lebensfroher Madagasse. Er hat mich auch in den Bischofsrat berufen. Bei der Suche nach einem neuen Bischof musste ich einen langen Bericht über mögliche Kandidaten verfassen. Es sollte meiner Meinung nach unbedingt ein Madagasse sein. Wir dürfen nicht hinter die Afrikanisierung zurück. Ein anderes Ziel ist die finanzielle Unabhängigkeit von Europa. Zu diesem Zweck sollte sich jeder madagassische Priester ein Spezialgebiet zulegen. Der eine meiner Vikare spezialisiert sich auf Schweinezucht, der andere auf den Ackerbau.

Sind Zölibat und Ehe fiir die Madagassen ein positiver Wert?

Der Zölibat für die Priester wird hier nicht in Frage gestellt. Autorität und Gehorsam sind in unserer weitgehend bäuerlichen Kultur sehr wichtig. Der Zölibat bringt zudem eine gewisse Unabhängigkeit mit sich. Da keine eigene Familie da ist, ist die Gefahr der privaten Bereicherung geringer. In der madagassischen Kultur muss jeder alles mit seiner Familie teilen. Durch den Zölibat entsteht eine stärkere Ausrichtung auf das Gemeinwesen als Ganzes. Auch die eheliche Treue ist durchaus ein positiver Wert. Es werden allerdings wenig Ehen amtlich geschlossen, weil schriftliche Verträge keine Tradition haben.

Ist Ihre Botschaft auch eine politische?

Als Weisser möchte ich die Kanzel nicht für eine politische Botschaft gebrauchen. Vor zehn Jahren wurde ein italienischer Missionar geköpft, weil er die Korruption angeprangert und die Polizei beschuldigt hatte. Eine Untersuchung gab es nicht. Sein Kopf wurde nie wieder gefunden. Man wollte mich zu einer Rede anlässlich der Gedenkfeier eines Aufstandes gegen die Franzosen einladen. Aber zum einen haben sie mich kurzfristig gefragt und zum andern soll da ein Madagasse darüber reden.

Wie sehen Sie die politische Zukunft Madagaskars?

Heute ist Madagaskar nach französischem Muster noch sehr zentralistisch organisiert. Es besteht auch die Gefahr einer neuen Diktatur. Im Jahre 1991 wurde mit Hilfe der Kirchen ein demokratisch gesinnter Präsident gewählt. Doch in diesem Jahr haben sie den alten Diktator zurückgeholt. Auf dem Papier wurde den Regionen eine grössere Eigenständigkeit und Verantwortung übertragen. Doch das greift noch zu wenig, weil es zuerst umgesetzt werden muss. Nur mit einer grösseren Verantwortung der Regionen kann es aufwärts gehen. Eine Gefahr ist dann aber die Verarmung des wirtschaftlich wenig ergiebigen Südens von Madagaskar. Wir von der Kirche können durch Bildung dazu beitragen, dass die Menschen zu ihrer Freiheit und Würde gelangen.

Ein Wort an Ihren Heimatort Riehen ?

Ich bin dankbar, wenn ihr mich nicht vergesst. Meine Arbeit im Dienste der Armen wäre nicht möglich ohne eure materielle Hilfe und euer Gebet. In all den Jahren habe ich viel Unterstützung und Sympathie erfahren dürfen. Dafür möchte ich der Gemeinde Riehen, der Pfarrei St. Franziskus, der Missionsgruppe, der Frauenvereinigung und den vielen Spendern und Gönnern ganz herzlich danken. Ich versichere euch mein Gebet und erbitte oft den Segen Gottes für alle.

Wie lange bleiben Sie in Madagaskar?

Ich bin seit 1975 hier und bin auch Priester der Diözese Ihosy. Mein Grab wird auf dem Friedhof in Ihosy sein. Ich bin im Herzen ein Schweizer und gleichzeitig auch ein Madagasse geworden.

(Interview: Rolf Stöcklin)


Pater Bruno - sein Werdegang
Bruno Hägler wurde am 8. April 1949 als Kind von Benedikt und Rosa Hägler-Schönenberger in Basel geboren. Vom zweiten Lebensjahr an wohnte er zusammen mit seinen Geschwistern André und Monika an der Hörnliallee in Riehen. Seine Mutter, eine Konvertitin, war am Aufbau der Pfarrei St. Franziskus stark engagiert und hat über 30 Jahre lang fast rund um die Uhr unentgeltlich für diese Pfarrei gearbeitet. Eine gute Beziehung verband die Familie mit Pfarrer Dr. Hans Metzger. 1961 trat Bruno Hägler ins von «Missionaren von der Heiligen Familie» geführte Kollegium Nuolen ein mit dem Ziel, Missionar zu werden. 1968 legte er dort die Matura ab, studierte Theologie in Fribourg und Luzern und wurde 1975 im luzernischen Werthenstein von Bischof Dr. Anton Hänggi zum Priester geweiht.

Am 30. Oktober 1975 traf Bruno Hägler in Tananarivo, der Hauptstadt Madagaskars, ein. Von 1976 bis 1982 wirkte er als Vikar in Ankasuabu und von 1986 bis 1990 als Jugendseelsorger in Ihosy. Er verliess die «Heilige Familie» und trat ins Bistum Ihosy ein. Mit dem madagassischen Bischof Jean Guy Rakontondravahatra stand er in freundschaftlicher Verbindung und wurde Mitglied des Bischofsrates. Von 1990 bis 1994 war Père Bruno Subregens, Erzieher, Lehrer und ökonom am Priesterseminar in Fianarantsoa und betreute darüber hinaus acht Buschkirchen mit vier Schulen. Seit 1994 ist er Pfarrer in Isoanala.

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