1991

Männer, werdet Sänger!

Nicolas Jaquet-Anderfuhren

Die starke Verbreitung des Chorgesangs in der Schweiz im 19. Jahrhundert ist grösstenteils der markanten Persönlichkeit des Pädagogen und Musikers Hans Georg Nägeli (1773-1836) zu verdanken. Schon 1805 gründete er in Zürich einen Chor. In der Folge wirkten sich seine Ideen weit nach Süddeutschland aus. Wenn in der Mitte des vergangenen Jahrhunderts in unserem Lande überall Chöre entstanden, so dauerte es in dieser Beziehung in Riehen etwas länger. Hier spielten in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts Streitereien und Schlägereien zwischen verschiedenen Gruppierungen im Dorf oder aus der Nachbarschaft - oft infolge übermässigen Alkoholgenusses - eine grössere Rolle als der Wunsch, sich zu einem bestimmten Zweck in irgend einer Form zusammenzuschliessen, schreibt Hans Adolf Vögelin in «Riehen - Geschichte eines Dorfes» im Kapitel «Vereinsleben». Auffallend war, wie mit dem Aufkommen der Vereine Ubermarchungen dieser Art zurückgingen.

Nach verschiedenen Vorarbeiten, unter anderem auch durch Johann Jakob Schäublin, dem späteren Gesanglehrer und Waisenvater, wurde 1856 als erster Verein der «Liederkranz Riehen» gegründet. Im Jahre 1900 zählte man in der Gemeinde insgesamt neun Vereine. Dazu gehörte auch der am 27. Januar 1895 gegründete «Sängerbund Riehen», der 1915 in «Männerchor Riehen» umbenannt wurde. Eine Gruppe von Männern hatte sich damals von dem aus Sängerinnen und Sängern zusammengesetzten «Liederkranz» abgespaltet, wohl weil die Bildung eines eigenen Männerchors den Tendenzen jener Zeit entsprach.

An seinem ersten Konzert am 8. Dezember 1895 zählte der junge Chor bereits 26 Mitglieder. Da man ein richtiger Verein sein wollte, kam bald das Bedürfnis nach einer eigenen Fahne auf, und unter den verschiedenen Bewerbern erhielten die Schwestern Götschin in Riehen den Auftrag, die neue Fahne für den offerierten Preis von 600 Franken herzustellen. Die auf den 11. Juni 1899 angesetzte Fahnenweihe sollte ein grosses Fest werden. Der Kirchenvorstand hatte die Erlaubnis für ein Konzert in der Dorfkirche erteilt und nach längeren Diskussionen schliesslich auch erlaubt, die Kirche mit Zweigen zu dekorieren und darin ebenfalls die eigentliche Fahnenweihe durchzuführen. Schon zu jener Zeit ging es nicht ohne Subvention der öffentlichen Hand, und so sicherte der Gemeinderat einen Barbeitrag von fünfzig Franken zu und gab die Bewilligung für das Abhauen der Dekorationszweige in den Gemeindewaldungen. Der Festwirt bestellte Weisswein zum Preis von 80 Rappen pro Liter; der Festplatz wurde mit Acetylenlicht beleuchtet, und der Aktuar hatte einen Kredit von zwanzig Franken für die Anschaffung von Feuerwerk.

über die eigentliche Durchführung des Festes schweigen sich leider die Vereinsprotokolle aus, doch hat sich glücklicherweise eine Photographie erhalten, welche die neue Fahne, das Festkomitee und dreizehn hübsche Ehrendamen zeigt; leider ist die Aufnahme sehr verblichen, hat aber trotzdem dokumentarischen Wert.

Sängerwettstreit
Die Proben spornten die Sänger an, das beste zu geben, um an einem hiesigen oder auswärtigen Fest im Sängerwettstreit mitzuwirken oder sich auf ein Konzert im eigenen Dorf vorzubereiten. Am 20. April 1936 beschloss der Verein den Beitritt zum Kantonalverband baselstädtischer Gesangvereine. Dadurch bekam der Männerchor Riehen eine stärkere Anlehnung an die Chöre unseres Kantons, während er bisher stark zur badischen Nachbarschaft hinneigte. Aus den Akten geht nämlich hervor, dass von 14 zwischen 1897 und 1920 besuchten Gesangfesten zehn in der badischen Nachbarschaft stattfanden.

Zur höchsten Blüte stieg der Männerchor Riehen vor dem Zweiten Weltkrieg empor, so ist in der von Theodor Seckinger verfassten Festschrift zum 75jährigen Bestehen des Chors zu lesen. Der damalige initiative Präsident Walter Brüderlin-Lüthin schlug kräftig die Werbetrommel, so dass der Mitgliederbestand sprunghaft anstieg. Der tiefere Grund zu diesem Aufschwung lag in den ansprechenden Chören, die damals die Sänger begeisterten. Die Namen Karl Attenhofer, Friedrich Hegar, Hans Georg Nägeli, Franz Schubert oder Friedrich Silcher fehlten selten auf einem Konzertprogramm oder an einem Wettkampf.

Der Höhepunkt des Männerchors Riehen offenbarte sich besonders am Kantonalgesangfest beider Basel in Aesch vom 6. Juni 1937, wo Dirigent Jakob Bollinger 84 Sänger zum Wettgesang melden konnte. Das Lied «Hymne an die Musik» von Franz Lachner brachte dem Verein mit einem 1. Lorbeerkranz grossen Erfolg. Gut schnitt der Männerchor auch am Internationalen Gesangfest in Sélestat vom 14. Juni 1939 ab. In allen Reden sprach man dort noch von Völkerversöhnung, doch drei Monate später war der Zweite Weltkrieg schon Tatsache.

Wegen der zahlreichen Absenzen von Mitgliedern im Militärdienst war der Probenbetrieb im Zweiten Weltkrieg erschwert. Trotz anderen Freizeitaktivitäten, die mit dem Wirtschaftsaufschwung in der Nachkriegszeit aufkamen, hielt sich der Chor auf gutem Niveau und fuhr auch in den sechziger und siebziger Jahren noch etwa alle zwei Jahre an ein auswärtiges kantonales oder eidgenössisches Fest. Zum Schweizerischen Gesangfest in Basel im Juni 1982 schlössen sich der Männerchor Riehen und der Gemischte Chor Singkreis Basel unter dem Dirigentenstab von Rolf Steiner für zwei gemeinsame Auftritte zu den sogenannten Steinerchören zusammen.

Konzerte, Ständeli und Jubiläen
Neben dem Besuch von Sängertreffen und Gesangfesten gab der Männerchor natürlich immer wieder Konzerte, allein, unter dem Beizug von Solisten oder zusammen mit andern Chören. Einem Konzert gleichgestellt werden darf sicher das Mitwirken des Männerchors Riehen am Festspiel anlässlich der 400jährigen Zugehörigkeit Riehens zu Basel im Jahre 1923.

Aus der neueren Zeit seien genannt ein Volksliederkonzert mit der Sopranistin Edith Mathis am 30. November 1958 im Landgasthof sowie ein Liederkonzert am 22. No vember 1964 in der Dorfkirche mit Hedwig Gerster und Rita Haldemann. In der zweiten Hälfte der achtziger Jahre wirkte der Männerchor jeweils zusammen mit dem «Liederkranz Riehen» und allenfalls weiteren Chören am Adventssingen in der Basler Pauluskirche mit.

Neben den grösseren Anlässen, zu denen jeweils auch ein zahlreiches Publikum erwartet wird, kennt ein Männerchor auch viele kleinere Veranstaltungen, die mehr oder weniger internen Charakter haben. Dazu gehören beim Männerchor Riehen die Ständeli, mit denen nach alter Tradition Mitglieder anlässlich eines runden Geburtstages oder der Silbernen, Goldenen oder Diamantenen Hochzeit geehrt werden, das Singen in Altersheimen, an den 1. Augustfeiern, an Wohltätigkeitsveranstaltungen, bei kranken Kameraden im Spital oder an Beerdigungen, an Anlässen anderer Vereine, ferner das Maisingen, das Auffahrtssingen, das Bettagssingen und das Singen in Gottesdiensten.

Wichtige Marksteine im Vereinsleben sind natürlich auch die Jubiläen. Nachdem der Verein am 15. Januar 1920 sein 25jähriges Bestehen im Gasthof Ochsen gefeiert hatte, konnte er am 24. Juni 1945 in der Form einer Sängerlandsgemeinde auf der Grendelmatte, an der sich 27 Chöre mit rund 1500 Sängern beteiligten, auf sein 50jähriges Bestehen zurückblicken. Damit verbunden war unter der Patenschaft des Basler Männerchors die Einweihung der zweiten Vereinsfahne. Von den Riehener Vereinen erhielt der Männerchor als Jubiläumsgeschenk einen Stammtisch, der heute allerdings magaziniert ist. Das 75jährige Bestehen wurde 1970 mit einem Konzert im Sommer und einem Jubiläumsabend im Landgasthof im Herbst gefeiert.

Konzerte mit weltberühmten Musikern
Einen besondern Höhepunkt in der bald hundertjährigen Geschichte des Männerchors bildeten ohne Zweifel die verschiedenen Konzerte mit den weltberühmten Solisten Adolf Busch (Violine) und Rudolf Serkin (Klavier). Das Aufkommen des Nationalsozialismus zwang die beiden Künstler in den zwanziger Jahren Deutschland zu verlassen. 1932 erbauten sie sich am Schnitterweg in Riehen ein Doppelhaus. Nachdem die beiden Künstler in Riehen freundliche Aufnahme gefunden hatten, drückten sie Riehen gegenüber ihre Dankbarkeit durch ihre Mitwirkung an einem Wohltätigkeitskonzert zu Gunsten der damaligen Taubstummenanstalt Riehen aus, das zusammen mit dem Männerchor am Sonntag, dem 22. April 1934, um 20 Uhr unter der Leitung des Männerchordirigenten Jakob Bollinger in der völlig ausverkauften Dorfkirche stattfand und in der Presse ein ausgezeichnetes Echo fand. In der Riehener-Zeitung vom 27. April war zu lesen: «Wenn es sonst selbstverständliche Sitte ist, dass alle bedeutenden Ereignisse die Riehener in die Stadt locken, so lockte für einmal das Konzert unseres Männerchors oder vielmehr lockten dessen verehrte Gäste: Adolf Busch und Rudolf Serkin, eine stattliche Schar Basler ins Dorf hinaus. Unsere alte Kirche selber schien förmlich verklärt. Die beiden Künstler werden es unserer Riehener-Zeitung zugute halten, wenn sie sich nicht zu einer musik kritischen Wertung ihres herrlichen Spieles versteigt; sie könnten höchstens mild verzeihend dazu lächeln. Wir möchten ihnen viel eher ganz einfach und bescheiden sagen dürfen, wie uns drum war, wie sehr wir ihr Spiel als grosses Geschenk schätzen und wie warm wir ihnen dafür danken möchten. - Immer neu und immer anders wurden wir gefesselt, gebannt, sei es durch Bachs reine, klare Fuge, durch sein inniges, zart verklingendes Siciliano oder sein Presto, das aus Buschens Geige erblühte wie der leibhaftige Frühlingstag in Riehens Fluren und Gärten; sei es durch Beethovens in strenger Knappheit aufgebauter, unter Serkins Zauberhänden gewaltig aufrauschender Sonate oder durch Schuberts mit überlegenem Geist, funkelnder Eleganz und hinreissendem Schwung dahingeworfener Phantasie. Und über allem erstrahlte das vollendete Zusammenspiel, aus der absoluten Hingabe der beiden Künstler an das unerbittliche Gebot ihrer hohen Kunst; ihr Spiel ist dasselbe, ob sie in der schlichten Kirche von Riehen musizieren oder in den prunkvollen Konzertsälen der Weltstädte.

Wir freuen uns auch, den Männerchor zu seinem Programm und zu seinem Singen beglückwünschen zu dürfen. Als besonders wohlgelungen erschienen uns Suters <In der Fremde» und Schoecks <Sehnsucht>. (...)»

Die Verbindung zwischen dem Männerchor Riehen und den beiden Künstlern blieb über Jahrzehnte bestehen. So geht die Sage, dass Spenglermeister Emil Eger (genannt «Eger Migger»), ein dorfbekanntes Original, nach jenem Konzert spontan auf Rudolf Serkin zuging und sagte: «Hesch gottvergässe guet gschpiilt, kasch wider emol ko!», und dass auch in späteren Jahren Serkin bei jedem Riehener Besuch seine Schritte in Eger Miggers Werkstatt lenk te, um mit ihm zu plaudern. Als Ausdruck der Verbundenheit verlieh der Männerchor den beiden Künstlern am 15. August 1934 die Ehrenmitgliedschaft; die RiehenerZeitung schrieb dazu am 24. August: «Vorletzten Mittwoch, den 15. August tönten aus Riehens Künstlerecke am Schnitterweg auf der Mohrhalde ungewohnte Klänge; unser Männerchor sang aus voller Kehle kräftige Lieder in den Sommerabend hinaus. Der Männerchor Riehen hatte sich in aller Heimlichkeit im Garten vor den Künstlerhäusern Büschs und Serkins aufgestellt und die beiden Künstler mit einer Reihe seiner besten Lieder beehrt. Aber nicht allein die Gesänge waren die Ehrung, sondern zwischen den Darbietungen wurden Busch und Serkin die Urkunde der Ehrenmitgliedschaft des Männerchors vom Präsidenten Brüderlin überreicht. Mit dem Männerchor freut sich das ganze Dorf; denn wir alle betrachten die beiden Künstler schon längst als unsere Ehrenbürger und sind stolz auf sie. ...Adolf Busch versprach, dass der Männerchor auch fernerhin bei ihm und Serkin anklopfen dürfe, wenn er sich in den Dienst der Wohlfahrt und der Wohltätigkeit unseres Dorfes stelle. Auf Professor Büschs besondern Wunsch sang der Männerchor unter der Leitung seines Dirigenten, Herrn Bollinger, das Lied <Von den alten Freundem.»

In der Folge fanden noch weitere gemeinsame Konzerte statt, welche immer wieder ein grosses Publikum anlockten, so am 30. Mai 1948 mit Adolf Busch oder am 2. Juli 1949 mit Rudolf Serkin. Nach dem allzu frühen Tod von Adolf Busch liess es sich Rudolf Serkin nicht nehmen, von Zeit zu Zeit in Riehen das Seine zum guten Gelingen eines Männerchor-Konzertes beizutragen, zuletzt am 6. Juni 1970, anlässlich des 75jährigen Vereinsjubiläums.

Geselligkeit und Feiern
Geselligkeit hatte besonders in früheren Jahren auch ihren Platz im Zusammensitzen nach den Proben am Stammtisch in der Wirtschaft, wobei oft noch ein Lied angestimmt wurde. Wenn man es ganz gemütlich hatte und die Polizeistunde nahte, so gab es früher immer noch die Möglichkeit, im Keller des Bauernhofes eines Mitgliedes weiterzumachen und dort aus den verschiedenen Fässern den Wein zu kosten, was oft auch von Gesang begleitet wurde. Zum Männerchor gehört auch der Veteranenbund, der anfangs der vierziger Jahre gegründet worden ist. Er hat neben der Pflege der Geselligkeit die Aufgabe, junge Sänger zu unterstützen und dem Verein in Notlagen beizustehen.

Zu den festlichen internen Anlässen des Männerchors gehörte die Weihnachtsfeier, verbunden mit dem Santiglaus. Der heutige Veteran Paul Unholz erinnert sich noch an die Weihnachtsfeiern in seiner Knabenzeit, wo man als Bescherung ein Paar Socken oder Unterhosen erhielt, und es ein ganz besonderes Erlebnis war, wenn als Abwechslung einmal eine Schachtel Farbstifte herausschaute. Als Santiglaus amteten immer prominente Chormitglieder, die den Kindern auch den nötigen Respekt einflössten.

Von der Vergangenheit in die Zukunft
Im Gegensatz zur Gründerperiode ist in jüngster Zeit die Bedeutung der Männerchöre sicher zurückgegangen. In der Blütezeit des Männerchors vor und kurz nach dem Zweiten Weltkrieg war wohl alles, was in Riehen in Politik oder Gewerbe einen Namen hatte, Mitglied des Männerchors. Wenn in der Festschrift zum 75jährigen Bestehen (1970) der Rückgang der Begeisterung für den Chorgesang vorwiegend dem Fernsehen und den vermehrten Freizeitmöglichkeiten der jetzigen Generation angelastet wird, so hat sich der Männerchor in den ersten Jahrzehnten der Nachkriegszeit doch halten können. 1946 wurden speziell Jungsänger zwischen 1 8 und 25 Jahren gesucht, und 1949 verfolgte der Verein noch das Ziel, einen Chorbestand von 100 Sängern zu erreichen.

Erstmals 1961 ist von einer überalterung des Chors die Rede. 1966 diskutierte man dann die Frage, ob man die schweren gesanglichen Aufgaben weiterhin allein oder zusammen mit einem andern Chor lösen solle. 1968 wurde sogar eine leicht steigende Mitgliedertendenz gemeldet, und es scheint, dass 1969 einige junge Sänger neu dazukamen. 1978 wurde im Bericht über die Generalversammlung in der Riehener-Zeitung ausgeführt, dass der Männerchor in der Zeit, als Riehen 3000 Einwohner hatte, über 60 Sänger verfügte, während es bei einer Bevölkerungszahl von rund 22 000 Einwohnern nur 40 Sänger waren. «Der Stress im Beruf und die Einwirkung der Massenmedien durch den Bildschirm lassen das Kreative im Menschen immer mehr erlahmen», heisst es am Schluss des mit «Männer, werdet Sänger» betitelten Berichts.

1988 gab der Chor in der Hoffnung, neue Sänger zu gewinnen, einen Liederabend mit Liedern von Friedrich Silcher. Der Abend wurde gesanglich ein schöner Erfolg und gab dem Vorstand Mut, in diesem Sinne weiterzumachen, erklärte der jetzige Präsident Alfred Kurz.

Infolge der überalterung der Mitglieder und des Ausbleibens von genügend jungem Nachwuchs wurde das Jahr 1990 für den Männerchor Riehen zum Schicksalsjahr. Um gesanglich wieder an die öffentlichkeit treten zu können, schloss er sich mit dem «Liederkranz Kleinhüningen» zu einer Chorgemeinschaft zusammen. Dieser Schritt gab dem Verein wieder Auftrieb, und so freuen sich die Mitglieder, dass im November 1991 ihre neue Vereinsfahne, die dritte in der bald 100jährigen Geschichte des Chors, eingeweiht werden konnte.

Anmerkung
Die Dirigenten und Präsidenten des Männerchors Riehen bis zum Jahre 1970 sind in der Festschrift «75 Jahre Männerchor Riehen 1895-1970», verfasst von Theodor Seckinger-Bouix, aufgeführt. Seither waren im Amt als Dirigenten: bis 1977 August Bohni, 1977-1986 Rolf Steiner und seit 1987 Hans Hürlimann; als Präsidenten: bis 1975 Hans Brennwald, 1975-1986 Werner Wittwer und seit 1986 Alfred Kurz.

Personen

(soweit nicht schon in der GKR, im RRJ oder in RJ 1986 ff. vorgestellt)
Bohni, August (*1919), Lehrer, Leiter Logopädischer Dienst, Dirigent
Bollinger, Jakob (1881-1968), Musiklehrer, Waldenserfreund, Ehrenmitglied Männerchor Brüderlin-Lüthin, Walter (1898-1974), Strassenmeister, Ehrenpräsident Männerchor Götschin, Schwestern, wohl Götschin, Lina (1850-1925), Glätterin;
Götschin, Maria (1859-1943), Haushälterin, und
Götschin, Ida (1866-1945), Arbeitslehrerin
Hürlimann Hans [Johann] (* 1956), Lehrer, Musiker
Kurz, Alfred (*1931) Zolldeklarant, Sänger, Präsident Männerchor
Steiner, Rolf ("'1936), Klavierlehrer, Dirigent
Unholz, Paul (*1921), Postbeamter
Wittwer, Werner ("'1919), Inhaber eines Tapezierergeschäftes
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