1985

Wandlungen im Riehener Dorfbild

Christel Sitzler

Das Niederbolzquartier in den dreissiger Jahren: eine Bilddokumentation

Schnell und eindrücklich, wie es oft viele Worte nicht vermögen, wird man durch Fotos in vergangene Jahrzehnte einer Dorfentwicklung versetzt. Sie vermitteln dem eiligen Betrachter auf einfachste Weise die Veränderungen eines Hauses, einer Strasse oder einer Person.

Beim Stichwort Riehen denkt man unwillkürlich an den Dorfkern mit den immer wieder gezeigten Ansichten von Strassen und Bauten. Wir wollen aber diesmal unsere Betrachtungen an der südlichen Peripherie beginnen.

Von Basel her kommend, betritt der Besucher den Riehener Boden im Niederholzquartier. Dieses heute bevölkerungsreichste Quartier veränderte sich in den letzten 50 Jahren grundlegend. Während vor 1930 die Häuser in der Hauptsache entlang der Tramlinie standen, setzte nach dem Zweiten Weltkrieg eine rege überbauung der vorher meist landwirtschaftlich genutzten Fläche ein.

Um dies auch unserer Nachwelt zu veranschaulichen und zu erhalten, sammelt das Gemeindearchiv Fotodokumente. Es ist dabei aber ganz wesentlich auf die Mithilfe der Einwohner angewiesen. Die nachfolgende Auswahl aus seinen Beständen soll uns das Wachstum des Niederholzquartiers in den vergangenen Jahrzehnten aufzeigen.




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