1985

Zur Baugeschichte des Fischerhauses

Max Gschwend
Katharina Eder

Die eindrückliche Giebelfassade des Fischerschen Wohnhauses auf der rechten Seite der Baselstrasse fällt dem von der Stadt her Kommenden besonders auf. Das Haus bildet den Auftakt zum eigentlichen Dorfkern, der ungefähr fünfzig Meter weiter nordwärts den Bereich um die Dorfkirche und die dort stehenden Häuser umfasst1). Beim Näherkommen erblickt man den ehemaligen Hofplatz, an dessen hinterem Abschluss heute ein 1972 erbautes, jedoch in seiner Art und den Abmessungen gut eingepasstes Wohnhaus steht. Es schliesst im rechten Winkel an ein ehemaliges Ne bengebäude, das mit dem Fischerschen Haus im Obergeschoss durch eine Laube verbunden ist. Dieses enthält heute einen Velo- und einen Bastelraum im Erdgeschoss, während im Obergeschoss ein schönes Büro im Zusammenhang mit der Neunutzung des Gebäudekomplexes durch die Stiftung «Offene Tür» eingerichtet wurde. Auf dem Grundstück des ehemaligen Bauerngutes entstand zudem etwas weiter zurückgesetzt ein Mehrfamilienblock.

Diese Situation ist das Ergebnis der neuesten Zeit. Beschäftigen wir uns aber mit dem Bau und der ursprünglichen Anlage des Hofes! Auf dem Dorfplan von Riehen aus dem Jahre 19342) ist die alte Hofanlage erkennbar, wie sie bis Ende der sechziger Jahre bestand. Das grosse Wohnhaus wurde sehr wahrscheinlich zwischen 1775 und 1780 erbaut3). Quer dazu, längs der Parzellengrenze, stand ein kleines Nebengebäude und rechtwinklig zu diesem, also wieder parallel zum Wohnhaus, wurde 1789 eine grosse Scheune errichtet. Sie ersetzte das auf dem Plan von Samuel Ryhiner 1786 eingezeichnete, in der Längsrichtung der Parzelle verlaufende Wirtschaftsgebäude, von dem man jedoch keine weiteren Unterlagen besitzt, sowie einen kleinen Nebenbau4). Diese Gebäude und ihre Anordnung entsprachen dem für einen grösseren Bauernbetrieb notwendigen Platz für Vieh und Vorräte. Solche dreiteilige Scheunen (Stall-Tenn-Stall), vom Wohnhaus getrennt erbaut, gab es früher in Riehen mehrere5). Auf den Plänen von Hans Bock d.ä. (1620) und M. Jakob Meyer (1643)6) ist es kaum möglich, einen Vorgängerbau des Fischerschen Hauses eindeutig zu lokalisieren7). Beschränken wir uns daher auf die handfesten Tatsachen.

Das Fischersche Haus aus dem letzten Viertel des 18. Jahrhunderts ist kein gewöhnliches Bauernhaus. Zwar fällt es mit seinen zwei Wohngeschossen und dem steilen Giebel nicht aus dem in Riehen schon früher üblichen Rahmen. Die Ausmasse des Wohnhauses sind jedoch grösser als sonst. Noch stärker kommt die Andersartigkeit zum Ausdruck, wenn man die Grundrisseinteilung berücksich tigt. Die betonte Haustüre wendet sich selbstverständlich gegen die Hauptstrasse. Damit hat das Haus auf der Traufseite eine ausgesprochene ähnlichkeit mit den bäuerlichen Mittelflurhäusern der Regio Basiliensis (vgl. Abbildung Seite 9)8). Es unterscheidet sich aber wiederum von diesen dadurch, dass ein breiter Gang quer durch das Haus verläuft, während bei den kleineren Bauernhäusern auf einen Vorraum meist die Küche folgt. Die hofseitige Haustüre zeigt schönen Spätbarock. Auf der Südseite ist ein dreiraumtiefer Wohnteil vorhanden mit der charakteristischen Folge von Stube-Küche-Kammer. Diese in verschiedenen Gebieten unseres Landes vorhandene Einteilung wurde seinerzeit von Jakob Hunziker9) mit der (allerdings nur im Grenzbereich der Kantone Aargau und Zürich feststellba ren Dialektbezeichnung) «dreisässig» bezeichnet. Solche Bauernhäuser enthalten demnach einen dreiraumtiefen Wohnteil, an den sich ein unterschiedlich grosser Wirtschaftsteil anschliesst, so dass man richtigerweise von einem «Vielzweckbau» spricht. Im Fischerhaus ragt von der zentralen Küche - getrennt vom Kochherd - ein Backofen in die Kammer.

Im Obergeschoss finden wir grundsätzlich dieselbe Einteilung wie im Erdgeschoss. Schon seit der Bauzeit waren demnach zwei Wohnungen vorhanden. Nach den Angaben von Hans Fischer-Zell weger, welcher als letzter Bauer das Haus im alten Zustand bewohnte, diente das Obergeschoss als Wohnung für die Eltern des Bauern, der im Erdgeschoss lebte und den Raum über der Speisekammer als Schlafzimmer benutzte. Jener über der Knechtekammer beherbergte die Mägde.

Heizbar waren im alten Zustand selbstverständlich nur die beiden Stuben im Erd- und Obergeschoss. Die Heizöffnung des Ofens befand sich in der Küche neben dem Feuerherd, so dass aller Rauch durch ein Kamin ins Freie geleitet wurde. Die Kammer im Erdgeschoss wurde - wie schon erwähnt - durch den mit grünen Kacheln umkleideten Backofen erwärmt. In neuerer Zeit spendeten kleine Zimmer öfen sowohl in der Knechte- und in der Mägdekammer als auch in der Schlafkammer des Bauern etwas Wärme. Für diese öfen wurden separate Kamine in der Nordwest- und Nordostecke des Hauses eingebaut und über das Dach hinausgezogen.

Das Wohnhaus ist als massiver Steinbau errichtet, wobei unter dem hofseitigen Teil ein grosser gewölbter Keller, in dem Wein und Most gelagert wurde, von Giebelseite zu Giebelseite reicht. Eigenartigerweise liegt dieser Keller nicht unter der Stube, wie dies sonst bei Bauernhäusern üblich ist. Man betritt ihn heute nur noch vom ehemaligen Hofplatz her, früher führte eine zusätzliche (jetzt zuge mauerte) Treppe von der Knechtekammer ins Untergeschoss. Die Fenster, regelmässig über die Fassaden verteilt, sind verhältnismässig gross und von Gewände aus rotem Buntsandstein umrahmt, wie dies auch in der Badischen Nachbarschaft häufig ist10).

Die Dachkonstruktion des Wohnhauses entsprach der im 18. Jahrhundert und für städtische Bauten sogar schon früher üblichen des hegenden Stuhles, wobei hier diese Dachstuhlform gleich zweimal übereinander gestellt anzutreffen ist. Auf dem unteren Dachboden war die «Kornschütte», der Platz, wo man das Getreide nach der Ernte lagerte, bis es in der Scheune gedroschen werden konnte. Hier befand sich auch eine ans Kamin angeschlossene Rauchkammer, die noch bis 1966 benützt wurde. Der obere Dachboden diente zum Einlagern von Obst oder ebenfalls Getreide. Da die Sparren sich auf eine den Traufmauern aufgesetzte Pfette stützen, entsteht nur ein geringer Dachüberstand, der absolut nicht genügt, um die Mauern vor dem herunterfliessenden Regen zu schützen. Daher wurden am Giebeldach - wie das typisch ist für Bauernhäuser mit Sparrenkonstruktion - beidseits Aufschieblinge angebracht, welche dem Dach einen eleganten Knick verleihen und erlauben, die unten schwächer geneigte Dachfläche über die Traufe hinauszuziehen. Eingedeckt wurde das Dach mit Biberschwanzziegeln. Vom Obergeschoss des Wohnhauses führt eine kleine, gedeckte Brücke hinüber zu dem freistehenden Nebengebäude, das unten als Waschhaus und später dann auch als Schweine- und Hühnerstall diente11); es enthielt auch den Abort. Im Obergeschoss befanden sich zwei Knechtekammern. Vor diesem Nebenbau steht heute ein sehr schöner Brunnentrog datiert 1770. Er befand sich früher bei der Scheune.

Kurz nach dem Bau des Fischerschen Hauses wurde wie bereits erwähnt - um 1789 die parallel zum Wohnhaus stehende grosse Scheune errichtet12). Damit ergibt sich ein sogenannter Paarhof, bei dem die Firste der beiden getrennten Hauptgebäude parallel verlaufen. Zweifellos stellte die Anordnung der Scheune die beste Platzausnützung dar und ermöglichte eine gute Zufahrt von der Strasse zum Tenn. Die Scheune selbst war dreiteilig in der Reihenfolge Kuhstall-Tenn-Pferdestall, mit einem angehängten Holzschopf; über den Ställen lagen die Bergeräume für Heu und Stroh. 1855 wurde die Scheune zerstört und im selben Jahr wieder aufgebaut, was darauf schliessen lässt, dass das Mauerwerk wieder verwendet werden konnte13). An diese Scheune wurden um 1900 und später nach rückwärts verschiedene Anbauten (Remisen, Siloanlagen) angefügt. Der ganze Baukomplex wurde 1968 abgebrochen und machte den schon erwähnten Neubauten Platz.

Wenn wir uns die gesamte ursprüngliche Anlage des Hofgutes vergegenwärtigen: das traufständige Wohnhaus 14), ein quer gestellter kleiner Nebenbau und die parallel zum Wohnhaus stehende Scheune, so entspricht dies nur bedingt den Zwei- oder Dreiseithöfen, wie sie in der Regio Basiliensis, vor allem im Sundgau auftreten. Richtigerweise müsste das Wohnhaus giebelständig zur Strasse stehen. Das ist hier nicht der Fall. Die Hofanlage wurde sogar als «fränkisch» bezeichnet15). Dass dies - abgesehen von der stammesgebundenen abzulehnenden Bezeichnung - nicht stimmen kann, geht aus der Parallelstellung der Hauptbauten hervor.

Vor der südlichen Giebelseite des Fischerschen Hauses breitet sich ein grosser Garten aus. Auf Ryhiners Plan von 1786 (vgl. Anmerkung 4) sind Gärten bei verschiedenen Häusern angedeutet, bei unserem Haus fehlt die entsprechende Signatur. Vermutlich wurde der Garten in seiner heutigen Grösse erst nach dem Neubau von 1775/80 angelegt.

Auf der Nachbarparzelle steht, mit einem Pultdach an die nördliche Giebelseite angelehnt, die «Alte School» (School bedeutet Schlachthäuschen). Dieses Gebäude wird mit dem Metzger Leonhard Götschin (ca. 1600-1660) in Verbindung gebracht16) und wäre demnach älter als das Fischerhaus. Nach der Bausituation dürfen aber erhebliche Bedenken angemeldet werden, denn die «School» schneidet mit einer Dachkante ins Lichte des Treppenfensters des Hauses, was man durch eine eher behelfsmässige Einbuchtung der Giebelmauer korrigierte.

Wir haben früher festgestellt, dass das Fischersche Haus nicht ganz einem üblichen Bauernhaus entspricht. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass mit diesem Wohnhaus ein bäuerlicher Betrieb verbunden war. Allein schon die Ausführungen über die Einteilung und den Innenausbau des Hauses haben bewiesen, dass es sich hier um ein repräsentatives, allerdings im Vergleich zu andern Landhäusern in Riehen bescheideneres Haus einer hablichen Riehener Familie handelt. In ihm wurden verschiedene Elemente des ländlichen Hausbaus übernommen, jedoch in eindeutig auf städtische Einflüsse hinweisender Art abgewandelt17).

Besonders deutlich wird dies, wenn man die sonstigen Bauernhäuser Riehens mit unserm Objekt vergleicht. Dabei ist der Begriff «Bauernhaus» mit Vorsicht zu verwenden. In den Dörfern des 18. Jahrhunderts gab es verschiedene sozio-ökonomische Bevölkerungsschichten: Bauern, Taglöhner, Handwerker, Fabrikarbeiter18). Im Jahre 1774 waren von den 216 berufstätigen Männern nur 36 Bauern ( = 15%), dagegen 109 Taglöhner ( = 50%), 61 Handwerker ( =30%) und 10 Fabrikarbeiter ( = 5%). Insbesondere die Bauern benötigten andere Gebäude als die Vertreter der übrigen Schichten. Sie hatten entweder einen Hof mit getrennten Bauten und vor allem mit einer dreiteiligen Scheune19), wie dies auch in der Fischer-Liegenschaft der Fall war, oder sie besassen einen Vielzweckbau in der Aufeinanderfolge von Wohnteil-Stall-Tenn-Stall20). Die grosse Masse der Bevölkerung, alles in allem zirka 85 Prozent, wohnte in kleiner dimensionierten Vielzweckbauten mit Wohnteil, Tenn und Stall (Mittertennhaus)21) oder auch Wohnteil-Stall-Tenn (Mitterstallhaus)22). Genaugenommen sind das aber keine «Bauernhäuser», da deren Besitzer oder Bewohner nicht hauptberufliche Bauern waren, sondern taglöhnerten, ein Handwerk ausübten, neben dem sie noch einen kleinen landwirtschaftlichen Betrieb besassen oder in der Fabrik arbeiteten. Aus der Bevölkerungsstatistik ergibt sich, dass im Dorf Riehen nur wenige wirkliche Bauernhöfe anzutreffen waren, dagegen eine ganze Menge halb-bäuerlicher Anwesen oder gar ganz kleine mit Wohnteil und Tenn sowie dahinterliegendem Stall (Kleinhäuser)23).

Aus den Angaben über den Viehbestand Riehens 1774 (siehe auch Seite 31) ist zu entnehmen, dass 63 Stiere und 40 Pferde vorhanden waren, die sich bestimmt nur auf die eigentlichen Bauern verteilten, sowie 189 Kühe, von denen wenigstens ein Teil der übrigen Nebenbauern auch welche besassen. Alles in allem ergibt dies einen sehr bescheidenen Viehbestand, auch wenn man die 270 Schweine, 392 Schafe und 28 Ziegen berücksichtigt. Gerade die Zahlen dieser Viehgruppen zeigen deutlich, dass der grösste Teil der Bevölkerung gar keine grossen Bauten oder Räume für Stall und Viehfutter benötigte. Meist beachtet man bei oberflächlicher Durchsicht des ländlichen Baubestandes eines Dorfes viel zu wenig, dass die zahlenmässig vorherrschenden kleineren Vielzweckbauten nicht richtige Bauernhäuser waren. Zudem sind die in unserm Gebiet vorkommenden ländlichen Vielzweckbauten erst im Laufe des Mittelalters aus ursprünglichen Hofanlagen entstanden, also genaugenommen sekundäre Vielzweckbauten24).

Damit ist erneut klar, dass sich die Fischersche Liegenschaft nicht ohne weiteres unter die aus Riehen bekannten bäuerlichen Hausformen einreihen lässt. Vielmehr muss man sich vorstellen, dass um 1780 ein Riehener Grossbauer ein ansprechendes Wohnhaus an der Baselstrasse errichtete, dem später die für den landwirtschaftlichen Betrieb notwendigen ökonomiebauten angegliedert wurden. Anhand der Bewirtschaftung des Hofes kann man ebenfalls den Wandel in der Landwirtschaft, wie er sich im Laufe der letzten 200 Jahre vollzogen hat, verfolgen. Im 18. Jahrhundert standen Acker- und Weinbau im Vordergrund, Ende des 19. Jahrhunderts stellte man auf Milchwirtschaft um und verwandelte den Pferdestall in einen Kuhstall, zudem wurde der alte Kuhstall vergrössert. 1966 wurde der Bauernbetrieb eingestellt. Der Bauer Hans Fischer-Zellweger siedelte sich in einem nach neueren betriebswirtschaftlichen überlegungen geplanten Hof oberhalb des Dorfes an, gleichzeitig wurde die Milchwirtschaft zugunsten der Schweinemästerei aufgegeben25).

Für verschiedene Hinweise und Informationen sowie für die Beschaffung von Bildmaterial danken wir der Familie Fischer-Zellweger, den Mitarbeitern des Historischen Grundbuches Riehen und der Redaktion.

Planunterlagen: Aufnahmen des Technischen Arbeitsdienstes 1933 (Zentralarchiv für Bauernhausforschung, Basel).

Anmerkungen
1. Die Lage des Hauses wurde ausführlich dargestellt von H. Gasser, Bedrohte Schönheiten im Dorfkern von Riehen, in: z'Rieche, Ein heimatliches Jahrbuch (RJ), Riehen 1968, S. 21 ff.
2. Riehen, Geschichte eines Dorfes, hg. vom Gemeinderat Riehen, Riehen 1972 (RGD) (Beilage: Karten und Pläne).
3. F. Maurer, Baugeschichte, in: RGD, S. 252.
4. RJ 1984, S. 88. Die Aufnahmen dazu dürften älter sein.
5. RGD, z.B. Abbildung S. 371.
6. RGD, Farbtafel S. 112 und Abbildung S. 307.
7. Aus den Unterlagen des Historischen Grundbuches von Riehen über die Baselstrasse 24 geht hervor, dass die erste bekannte Nennung eines Hofes an dieser Stelle aus dem Jahre 1569 stammt: «Haus, Hof und Garten», die den Erben von Clauss Schultheiss dem Jüngern gehörten (StaBS Kloster Domstift, DD 2 p. 46).
8. M. Gschwend, Ländlicher Hausbau in der Regio Basiliensis. Basler Geographische Hefte Nr. 5, Basel 1974.
9. J. Hunziker, Das Schweizerhaus nach seinen landschaftlichen Formen und seiner geschichtlichen Entwicklung dargestellt, Band 5, Das dreisässige Haus, Aarau 1908. Im Gegensatz dazu verwendet H. Brockmann-Jerosch, Schweizer Bauernhaus, Bern 1933, den Ausdruck «dreisässig» für die Aufeinanderfolge von Wohnteil-TennStall. Dieser Begriff könnte höchstens für Mittertennhäuser gebraucht werden, er ist aber sprachlich überhaupt nicht belegt.
10. O. Wittmann, Uber die herkömmlichen Bau- und Werkstoffe in Dörfern des südlichen Markgräflerlandes (Landkreis Lörrach) und Bemerkungen zur Baugeschichte von Markgräfler Dörfern, in: Regio Basiliensis, Bd. XII, Nr. 1, Basel 1971.
11. 1825 lautet der Grundbucheintrag: «Wohnhaus, Scheuer, Stall und Schopf, Waschhaus» (StaBS, Grundbuch J 1) und 1835: «Neuerbautes Waschhaus und Schweineställe in Mauer, der 2. Stock in Riegel» (StaBS, Brand G 10), Historisches Grundbuch Riehen.
12. Der noch vorhandene, heute in die Mauer beim Kellerabgang eingemauerte Schluss-Stein trägt ausser der Jahrzahl 1789 noch die Initialen HF MW (Hans Fischer, Magdalena Wenk).
13. Vgl. StaBS, Grundbuch J 2. So wird 1859 festgehalten: «Behausung in Mauer, Scheuer und Stallungen 4/5 Mauer, 1/5 Holz» (StaBS, Brand J 10), Historisches Grundbuch Riehen.
14. Von E. Büchel wurde auf einer Skizze vom 16. Oktober 1752 der Vorgängerbau in Traufstellung gezeichnet (vgl. RJ 1984, S. 81).
15. Bericht der Basler Denkmalpflege über das Fischerhaus (o.J., ca. 1968), unveröffentlicht.
16. M. Raith, in: Gemeindekunde Riehen, Riehen 1980, S. 131 und Historisches Grundbuch Riehen.
17. Vgl. auch Bericht der Basler Denkmalpflege (wie Anm. 15).
18. Vgl. F. Lehmann, Unter der Herrschaft der gnädigen Herren von Basel, in: RGD, S. 292f., sowie M. Gschwend, Bauernhäuser im Tafeljura, Schweizer Baudokumentation, Blauen 1985.
19. RGD, Abbildung S. 371.
20. RGD, Abbildung S. 119.
21. RGD, Abbildung S. 194 und S. 363.
22. RGD, Abbildung S. 222.
23. RGD, Abbildung S. 241 (Wohnteil, Tenn, Stall hinten) und S. 367 (nur Wohnhaus), vereinzelt gab es sogar «gestelzte» Kleinhäuser wie Rössligasse 40 mit Wirtschaftsräumen im Erdgeschoss (vgl. F. Lehmann, Das Haus Rössligasse 40, in: RJ 1981, S. 13ff.
24. M. Gschwend, Schweizer Bauernhäuser. Schweizer Heimatbücher Nr. 144, 2. Aufl., Bern 1982.
25. Zum Hof gehörten nach Angaben von Hans Fischer Reben im Hackberg, im Schlipf und im Hinterengeli.

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