1985

Als ob es keine Grenze gäbe

Stefan Suter

Von der Riehener Dorfkirche aus gesehen liegt ziemlich genau im Osten die badische Nachbargemeinde Inzlingen. Die Grenze zwischen den beiden Gemeinden, welche bekanntlich zugleich Landesgrenze ist, erstreckt sich auf einem bedeutenden Teil entlang der «Eisernen Hand» und ist з,46 Kilometer lang (12460 Schuh)1). Rein einwohnermässig ist Inzlingen eine der kleinsten Nachbargemeinden Riehens. Flächenmässig hingegen ist Inzlingen der einzige der alten, nicht eingemeindeten Nachbarn, der mit seiner Grösse (9,48 Quadratkilometer) in die Nähe des Riehener «Riesenbannes» (10,87 Quadratkilometer) rückt2).

Die Entstehung beider Dörfer liegt zwar zu grossen Teilen im Dunkel, doch steht fest, dass sie beide aus alemannischen Siedlungen hervorgegangen sind. Während sich Riehen vom Alemannen «Riocho» ableitet, gilt als Stammvater Inzlingens ein Alemanne namens «Enzilo»3).

Das Schicksal Inzlingens ist seit dem Jahre 1394 eng mit der Familie Reich von Reichenstein verknüpft, welche das Inzlinger Lehen bis zum Jahre 1806 innehatte4). Die Reichensteiner waren einst eines der bedeutenden Adelsgeschlechter unserer Gegend und besassen einige Schlösser, и.a. die Burg Reichenstein bei Arlesheim, die Landskron bei Flüh und das Inzlinger Wasserschloss.

Die Beziehungen zwischen dem seit 1270 dem Basler Bischof gehörenden Riehen und dem Reichensteinischen Inzlingen unterschieden sich im Mittelalter wohl kaum im Verhältnis zu andern Dörfern. Von einer eigentlichen Landesgrenze im heutigen Sinn zwischen den beiden Dörfern kann keine Rede sein. Die einschneidendsten Ereignisse spielten sich zu Beginn des 16. Jahrhunderts ab. Zum einen kam Riehen 1522 an die Stadt Basel, zum andern fand in den folgenden Jahren in Riehen die Reformation statt.

Konfessionelle Gegensätze
Im Jahre 1528 setzte sich die Reformation in Riehen endgültig durch5). Die Herren von Inzlingen, die Reichensteiner, die in sehr guten Beziehungen zum Basler Bischof, aber auch zu den beim alten Glauben verharrenden österreichern standen, Hessen alle ihre Untertanen im katholischen Glauben bleiben. Uber reformatorische Bewegungen in Inzlingen wissen wir nichts. Immerhin weist der Text, der bei der Amtseinsetzung des Inzlinger Pfarrers Anno 1536 und 1594 verlesen wurde, daraufhin, dass die Möglichkeit bestand, dass sich die Inzlinger von der reformatorischen Gesinnung ihrer Nachbarn anstecken Hessen. So erklärte der Geistliche 1594, dass er sich «aller Lehren und Gebräuche, die der katholischen Kirche abtrünnig sind», gänzlich enthalten wolle6).

Wie man weiss, blieben diese konfessionellen Gegensätze bis in die Gegenwart bestehen. Noch heute hat Inzlingen einen Katholikenanteil von 59 Prozent, im Gegensatz zu Riehen mit rund 30 Prozent7). Dieser konfessionelle Graben, der sich zwischen Riehen und den katholisch gebliebenen Nachbarn Stetten und Inzlingen auftat, hinderte die Nachbarn aber nicht daran, mehr oder weniger regen Kontakt zu pflegen. Im Jahre 1556 trat die Markgrafschaft mit ihren Orten Lörrach und Weil zum evangelischen Glauben über. In jener Zeit muss auch die Auswanderung des Inzlinger Vogtes Stutz nach Riehen erfolgt sein. Da dies ausdrücklich gegen den Willen des damaligen Junkers von Inzlingen geschehen ist, möchte ich die Annahme wagen, dass jener Stutz ein Anhänger der Reformation war8). Aus politischen Gründen war es ihm vielleicht damals nicht möglich gewesen, sich im protestantischen Markgräflerland niederzulassen.

In den folgenden drei Jahrhunderten wurden fast keine Ehen mehr zwischen Riehenern und Inzlingern geschlossen. Man darf nun aber nicht den Trugschluss ziehen, die damals noch viel weniger bedeutsame Grenze sei der Grund hierfür gewesen. Hinderungsgrund waren vor allem die konfessionellen Gegensätze. So holten die Riehener nämlich sehr oft ihre Bräute im evangelischen Weil, in Tüllingen, Brombach etc.9). Beim Durchgehen der Inzlinger Ehebücher10) stellt man fest, dass die Inzlinger viel mehr «unter sich blieben» als die Riehener. Dies hängt aber nicht zuletzt mit der Abgabe zusammen, die die Reichensteiner erhoben, wenn einer ihrer Untertanen die Herrschaft wechseln wollte. Diese Abgabe belief sich auf zehn Prozent des Vermögens und war somit für ärmere Leute kaum bezahlbar. Das Wohnsitznehmen wäre für einen Riehener nach einer allfälligen Heirat in Inzlingen kaum angenehm gewesen, denn er wäre bald in die Leibeigenschaft der relativ willkürlich herrschenden Reichensteiner geraten, was auch viel grössere Steuerlasten zur Folge gehabt hätte11). Trotzdem kam es vor allem im 18. Jahrhundert zu einigen Ehen zwischen Inzlingern und katholischen Schweizern, welche u.a. aus Luzern, Fribourg oder dem Laufental stammten.

Noch in den Jahren 1526 und 1549 machten die Reichensteiner ihre Ansprüche über ihre Riehener Eigenleute geltend. Es handelte sich um 34 Riehener, die irgendwie in die Leibeigenschaft der Reichensteiner geraten waren12). Man darf annehmen, dass auch jene Betroffenen zum neuen Glauben übergetreten waren.

Trotzdem rissen die Beziehungen zwischen den beiden Gemeinden nicht ab. So wurden auch nach der Reformation in Riehen Inzlinger gesehen. Allen voran natürlich der Junker von Reichenstein, der über Riehen nach Basel reiste und selbst bei geschlossenen Reben durch die Burgstrasse reiten durfte13). Wahrscheinlich wurden die Inzlinger auch nach der Reformation als unerwünschte Chrischonapilger angetroffen. Noch im 19. Jahrhundert wurden in Inzlingen Mädchen auf den Namen Chrischona getauft14).

Die vermutlich erste nachreformatorische Ehe zwischen einem Inzlinger und einer aus Riehen stammenden Frau wurde im Jahre 1706 zwischen Hans Jacob Berger aus Inzlingen (gestorben 1744) und Eva Möhler aus Riehen (geboren 1682) geschlossen. Die Trauung fand nach römischkatholischem Ritus in Inzlingen statt. Dies ist erstaunlich, denn der Inzlinger Hans Jacob Berger arbeitete als Schmiedgeselle bei «Philipp Wenckh» (1646-1717) in Riehen. Allerdings lebten die Brautleute später nach dem evangelisch-reformierten Glauben, denn ihre fünf Kinder wurden alle reformiert in Riehen getauft.

Auch noch im 19. Jahrhundert gehörten Ehen zwischen Inzlingern und Riehenern zur Ausnahme. Dennoch kam es immerhin zu sechs Heiraten. Die Betroffenen gehörten allesamt eher der dörflichen Unterschicht an. Zwei der aus Inzlingen stammenden Brautleute wurden unehelich geboren. Nur die Mitglieder der Unterschicht hatten nichts zu verlieren, wenn sie sich der «Schande» aussetzten, ihre Konfession zu wechseln.

Wenn in Riehen ein katholischer Bediensteter gestorben war, so wurde er nach Stetten zur Beerdigung gebracht. In Einzelfällen kam vermutlich auch Inzlingen in Betracht. Bekannt ist vor allem die überführung des Leichnams des in Basel verstorbenen Barons Tertzii, der im Jahre 1689, begleitet von Fackelträgern, über Riehen nach Inzlingen zur katholischen Beerdigung gebracht wurde16).

Als sich zu Beginn unseres Jahrhunderts in Riehen eine katholische Pfarrei bildete, benützten viele Inzlinger die Gelegenheit, um bei einem weniger bekannten Priester die Beichte ablegen zu können. Eine Tradition übrigens, die sich bis zum heutigen Tag erhalten hat. Denn alljährlich vor Ostern und Weihnachten strömt eine grosse Anzahl von Katholiken aus der deutschen Nachbarschaft nach Riehen, um an der Bussfeier in der Kirche St. Franziskus teilzunehmen. Die Ursache liegt aber weniger im Traditionsbewusstsein, als vielmehr darin, dass die Kollektivbeichte in Deutschland offiziell nicht möglich ist.

Hans Thüring von Reichenstein
Wie wir gesehen haben, stand Inzlingen unter der Herrschaft der Reichensteiner. Man kann sich leicht vorstellen, dass deren Regiment oftmals viel willkürlicher war als dasjenige der Basler Herren über Riehen. Ein ganz besonders schlimmer Tyrann war Hans Thüring von Reichenstein (erw. 1583-1613), welcher das Inzlinger Lehen von 1586 bis 1613 innehatte. Von den vielen Tyranneien gegen seine Untertanen zu sprechen, würde hier zu weit führen. Aber ich möchte es nicht unterlassen, von seinen Untaten, die er auf Riehener Boden durchführte, zu berichten. Etwa um 1600 hatte er es ganz besonders auf die Riehener Bauern abgesehen: «Er ritt zur Sommers- und Winterzeit auch über Riehener Matten und fuhr <selbst mit der Gutschen> hindurch, erst recht, wenn er abgemahnt wurde. Er verkarrte mit seinem Volk und den Rossen die Aecker zum Erbarmen und verwüstete durch seinen Rebhühner- und Wachtelfang die Saaten. Auf die Klage derer von Riehen hin suchte er allerlei Ausflüchte und liess, um sie zu verspotten, im Januar 1600 seinen Schweinehirten auf einem Schlitten, dessen Pferde mit Kuhschellen behangen waren, um Mitternacht durch das Dorf Riehen fahren und auf dem Horn tuten»17). Zur selben Zeit bedrängte der Inzlinger Junker den Riehener Bauer Hans Stutz wegen einer Vermögensangelegenheit (Hans Stutz stammte vermutlich aus Inzlingen). «Am 4. Januar 1600 kam der Junker mit seinen Knechten und drei Bauern spät abends nach Riehen vor das Haus des Stutz, der geschäftehalber nach Basel hatte gehen müssen und nicht im Hause war. Vielmehr dessen Frau, selber krank, allein im Hause. Der Junker begehrte Eintritt, grüsste die Frau, fragte nach dem Mann und verlangte dann, dass die Frau ihnen zu essen und zu trinken gebe. Lustig geworden, wollten sie im Zimmer tanzen, der Junker habe die sich krank fühlende Frau mehrmals hart an sich gedrückt, sie <ob sich gelüpft*, was die Frau mit Widerwillen über sich ergehen lassen musste. Da es spät war, schickte sie ihren Knecht fort, um nach dem Mann zu suchen. Er fand ihn, worauf Stutz eilig nach Hause ging, um zu sehen, was vor sich gehe... Als er dann die Wohnstube betrat, trat ihm der Junker entgegen und umarmte ihn, verlangte dann von ihm, er solle ihm einen Schlaftrunk holen und ihnen eines der Lämmlein im Stall zu Essen richten. Stutz weigerte sich dessen, weil die Lämmlein einem Basler Bürger gehörten. Dann verlangte der Junker Fische. Auch das verweigerte Stutz, weil es zu spät sei. Er habe nichts im Hause. Jetzt fing einer der Bauern, der hinter dem Ofen sass, an darüber zu maulen, weil sie keinen Schlaftrunk und auch kein Lämmlein bekämen. Stutz verbat sich diese Unverschämtheit; als nun der Junker aufsässig wurde, gab Stutz dem Bauern eine Maulschelle und warf ihn zur Tür hinaus. Sofort ergriff der Junker die Wehr des Bauern und gab sie demselben zum Fenster hinaus, während er die Wehr des Stutz unter dessen Bett versteckte. Stutz aber ergriff eine Hellebarde, die an der Wand hing. Der Junker ging auf den Stutz los mit einem Spiess. Als die kranke Frau des Stutz hereinkam und ihren Mann in dieser Gefahr sah, erschrak sie heftig und führte ihn aus dem Zimmer in die obere Schlafkammer... Die Frau, selber krank, stand nun die ganze Nacht durch, über drei Stunden, in winterlicher Kälte am Bett ihres Mannes, während der Junker und seine Begleiter unten im warmen Zimmer blieben. Sie wurde krank und starb nach zehn Tagen an den Folgen des ausgestandenen Schreckens... Der Junker suchte damals im ganzen Haus und auch in andern Häusern, was er finden konnte. Was der Junker selber mit seinen Begleitern nicht habe verzehren können, hätten sie verwüstet und seinen Hunden gegeben. Der Obervogt von Riehen liess die vier Begleiter des Junkers vier Tage im Turm einsperren.»18)

Das 17. Jahrhundert
Die erste Hälfte des 17. Jahrhunderts ist geprägt durch die schrecklichen Auswirkungen des Dreissigjährigen Krieges (1618-1648). Obwohl Riehen zu Basel und somit zur neutralen Eidgenossenschaft gehörte, kam es häufig zu Grenzverletzungen. In der Umgebung befanden sich viele Wegelagerer und Räuberbanden19). Trotzdem überstand Riehen diese Zeit viel besser als die umliegenden Dörfer der Markgrafschaft. Gerade Inzlingen, das im Prinzip zur Markgrafschaft gehörte, aber auch von österreich beansprucht wurde, zogen die ständig wieder von einer anderen Macht auferlegten Kontributionen ( = Kriegssteuern) in Mitleidenschaft. Von einer Zerstörung Inzlingens erfährt man nur indirekt. Wir wissen nämlich, dass St. Chrischona von umherziehenden Schweden überfallen wurde. Dies lässt darauf schliessen, dass auch das relativ abseits gelegene Inzlingen von fremden Soldaten entdeckt und ausgeraubt wurde. In der Folge erwiesen sich die Riehener als gute Nachbarn, die trotz der konfessionellen Gegensätze Flüchtlinge aus Inzlingen bei sich aufnahmen20). Wie aus einem Brief von 1673 hervorgeht, habe man «nachbarliche Hülf geleistet, Sie bei uns aufgenommen, Ihnen das Weinausschenken gleich den Unserigen auch den Salzverkauf gestattet, ihr Vieh auf unseren Weidgang gelassen.» Jene Zeit wurde durch umherziehende Wolfsrudel, die in Riehen und Inzlingen grossen Schaden angerichtet haben sollen, noch unsicherer gemacht21).

Die Inzlinger, die oftmals ihre auferlegten Kriegssteuern nicht bezahlen konnten, beabsichtigten nun, um zu etwas Geld zu kommen, einige Grundstücke auf Inzlinger Boden an Riehener zu verkaufen, Diese entschlossen sich aber nur aus «Mitleid» und «nach ohnnachlässigem Reeden, damit sie zur Unterhaltung der bei ihnen gelegenen Soldaten die notwendigen Contributionen bezahlen könnten.»22). Es handelte sich zumeist um kleinere Rebgelände unweit der Grenze zu Riehen.

Inzlingen war, genauso wie Riehen, damals ein richtiges Winzerdorf. Als im Jahre 1670 Inzlingen von einer grossen Feuersbrunst heimgesucht wurde, hatten die Inzlinger zu wenig Wasser, um alle Brände zu löschen. Trotz des fehlenden Wassers gelang es ihnen dann aber doch, des Feuers Herr zu werden, indem sie Wein auf das Feuer schütteten. Bei jenem Unglück starben drei Menschen und 14 Häuser wurden zerstört. Wiederum zeigten sich die Riehener Nachbarn grosszügig und nahmen die obdachlos gewordenen Inzlinger bei sich auf23).

Die Riehener Güter in Inzlingen
Dass die Beziehungen zur Nachbargemeinde Inzlingen nie abbrachen, ist vor allem dem wechselseitigen Grundbesitz zu verdanken. Immer wieder kam es jedoch wegen der Abgaben, die die Riehener für ihr Inzlinger Land zu bezahlen hatten, zu Streitigkeiten. Besonders gross waren die Auseinandersetzungen in den Jahren 1673 und 1745. In beiden Fällen wurden den Inzlingern Kriegssteuern auferlegt, welche sie allein nicht bezahlen konnten25). Anno 1673 verlangte nun Heinrich von Reichenstein (1628-1713), dass sich die Riehener, welche in Inzlingen Güter besässen, an den Abgaben beteiligen müssten. Die Riehener, allen voran Untervogt Simon Hauswirth (1617-1675), wehrten sich dagegen mit aller Vehemenz. Der Streit endigte dann, zumindest vorläufig, mit einem Vergleich im Jahre 1686.

Zu einer grösseren Auseinandersetzung in der gleichen Angelegenheit kam es dann wieder Anno 1745. Wieder einmal wurde nämlich Inzlingen von der österreichischen Regierung eine grosse Kontribution ( = Kriegssteuer) auferlegt. Die völlig verarmte Gemeinde konnte das Geld aber unmöglich aufbringen. Ignaz von Reichenstein (17151775) kam nun mit dem alten Begehren und wollte alle Riehener Gutsbesitzer im Inzlinger Bann besteuern. Er liess bei diesem Anlass eine relativ genaue Liste anlegen, worin alle Riehener Besitzer angegeben sind26). Dank dieser Liste ist es uns heute möglich, uns ein genaues Bild der damaligen Besitzesverhältnisse zu machen. Demnach besassen 1745 die Riehener 64 Jucharten, also etwa 23 Hektaren Land in Inzlingen. Dies entspricht immerhin 2 Prozent des Inzlinger Bodens. Erstaunlich ist im weiteren die grosse Zahl der Landbesitzer. So besassen nicht weniger als 111 Riehener ein Stück Land in Inzlingen. Dies entspricht etwa der Hälfte aller Haushaltungen. Die Grösse der insgesamt 255 Parzellen lag durchschnittlich um die 10 Aren. Die Güter waren zwar in Inzlingen verteilt und zum Teil auch in Oberinzlingen liegend; dennoch lässt sich ein Ballungsraum im nahe der Grenze liegenden Gewann «Wolfenfroh» ausmachen, das in jener Zeit praktisch ausschliesslich Riehenern gehört haben muss (129,8 Aren).

Riehener Privatbesitzer: (111 Besitzer, 255 Parzellen) Basler Privatbesitzer: (3 Besitzer, 16 Parzellen) Steinenkloster: Basler Spital: Deputatenstiftung: ca. 23 ha ca. 11,52 ha ca. 42,5 ha ca. 45 ha ca. 8,6 ha
Total ca. 130,6 ha

Ob die Riehener ihren Inzlinger Besitz selber bewirtschafteten oder aber verpachteten, kann leider nicht gesagt werden. Es stellt sich nun die Frage, wie es zu diesen Gütern im Inzlinger Bann gekommen ist; denn Platzmangel bestand bekanntlich in Riehen nicht. Bei jener schon erwähnten Liste der in Inzlingen Land besitzenden Riehener hat sich der Verfasser die Mühe genommen, bei jeder Parzelle anzugeben, ob sie seit 1600 in Riehener Besitz ist, oder seit «undencklichen Jahren». Bei den Erwerbungen seit 1600 fallen vor allem jene aus der Zeit des Dreissigj ährigen Krieges, aber auch eine beträchtliche Zahl aus den Jahren 1720-1740 (Polnischer Thronfolgekrieg 17331735) ins Gewicht. Obwohl die Bezeichnung «seit undencklichen Jahren» mit Vorsicht zu geniessen ist - einige Datierungen wurden sicher vergessen -, ist doch anzunehmen, dass ein grosser Teil schon vor 1600 im Besitz der Riehener war. Vermutlich geht der wechselseitige Besitz weit ins Mittelalter zurück. Für die frühen Erwerbungen möchte ich folgende Spekulationen wagen:

- Während des 16. Jahrhunderts und früher erwarben die Riehener Grundstücke im Inzlinger Bann teils auf Ganten, aber auch, weil sie von armen Inzlingern darum gebeten wurden.

- Vor der Reformation waren Ehen zwischen Riehenern und Inzlingern häufig. Durch Erbteilung gingen somit einige Inzlinger Güter in die Hände von Riehenern über.

- Zwischen Riehen und Inzlingen befanden sich früher eine oder mehrere Siedlungen. In Frage käme zum Beispiel die vermutete Siedlung auf der Orthalde (Nordhalde)27), oder auch das Inzlinger Gewann «auf der Mauer». Diese untergegangene Siedlung war vielleicht im Besitze der Güter im Gebiet Unterinzlingen-Riehen. Nach dem Untergang oder der Zerstörung - der Basler Chronist und Münsterkaplan Hans Knebel (1414-1481) berichtete Anno 1475 von einer Zerstörung28) - wanderten die Einwohner teils nach Inzlingen, teils nach Riehen aus. Die betreffenden Güter kamen so in den Besitz des jeweiligen Ortes.

Auffällig ist überdies, dass sich die Parzellen im Grenzgebiet so verhalten, als wäre keine Grenze vorhanden. Mit anderen Worten gesagt, schneidet die Grenze willkürlich Parzellen entzwei29). Dies deutet darauf hin, dass die Parzellen viel älter sind, als die Gemeinde- oder Landesgrenze.

Um wieder zu jenem Streitfall von 1745 zurückzukehren, lag der Sachverhalt so, dass im österreichischen Erbfolgekrieg (1740-1748) Inzlingen als österreichisches Dorf behandelt und mit grossen Kriegssteuern belegt wurde. Es handelte sich um 985 Pfund. Wieder sollten auch die Riehener Besitzer die Kriegslast mittragen. Dann wurde Inzlingen von den Franzosen besetzt, welche ihrerseits 4840 Pfund Abgaben verlangten.

Die Basler und mit ihnen die Riehener Besitzer weigerten sich, irgendwelche Kriegssteuern zu entrichten. Man berief sich nämlich auf ein Privileg des Kaisers Sigismund (13681437), welcher im Jahre 1431 der Stadt und deren Untertanen das Privileg erteilte, dass die «in dem teutschen Reich gelegenen Güter auf ewige Zeiten von aller Auflage frei» seien. Gleichlautende Privilegien hatte man auch 1449 und 1456 vom Hause Habsburg erhalten32). Doch die verarmten Inzlinger waren auf das Geld angewiesen. Einige von ihnen, die ob der Schulden fürchteten, Haus und Hof zu verlieren, entschlossen sich in einer Nacht- und Nebelaktion, in den Wäldern von Basler Privatbesitzern Holz zu schlagen, es in Klafter zu setzen und es auf einer Gant in Geld umzuwandeln33). Die Riehener blieben vorerst von dieser Aktion verschont, man drohte ihnen aber das gleiche Vorgehen an, wenn das Geld nicht endlich herbeigeschafft werde. Die Basler Hessen sich solche Gewaltakte nicht bieten und verlangten als Voraussetzung für weitere Verhandlungen die Bestrafung der Holzdiebe. Angeblich erfüllte Ignaz von Reichenstein diese Forderung und erklärte sich bereit, an einer Konferenz mit Baslern in der Zunft zu Schlüssel teilzunehmen. Beide Parteien legten sich eine Reihe von alten Verträgen vor, deren genaue Erklärung hier zu weit führen würde. Zum Schluss zog tatsächlich Reichenstein seine Forderung zurück, bat aber um einen Kredit seitens der Basler oder Riehener, um nicht völlig zu verarmen. Nach einigen Verhandlungen zeigten sich die Riehener dann bereit, den Inzlingern einen Kredit von 300 Gulden zu geben, worauf der Reichensteiner seine persönliche Garantie für die Rückzahlung abgab.

Der Besitz der Riehener in Inzlingen ist seit 1745 zurückgegangen. Während sie damals zusammen 23 Hektaren besassen, waren es im Jahre 1809 nur noch 8,46 Hektaren. Noch heute besitzen etwa vierzig in Riehen lebende Personen - darunter die Gemeinde Riehen, als einzige nicht natürliche Person - Grundstücke in Inzlingen.

Der Inzlinger Besitz in Riehen
Wer sich in den Grundstücksverhältnissen etwas auskennt, der weiss, dass das Gebiet «Hinter Engeli» noch heute zu einem grossen Teil Bürgern aus Inzlingen gehört. Diese Güter gehen vor allem auf Erwerbungen im 19. Jahrhun dert zurück34). Anno 1825 besassen die Inzlinger etwa fünfeinhalb Hektaren vor allem im Gebiet «hinter Engeli, in der Au, Monden, Maienbühl»35). Während der folgenden Jahrzehnte vergrösserten sie kontinuierlich ihren Landbesitz in Riehen um mehr als das Doppelte.

Warum die Riehener ihren Besitz in jenem Gebiet verkaufen wollten, kann nicht klar gesagt werden. Umgekehrt ist es auch ziemlich schwer herauszufinden, weshalb die Inzlinger (1825 waren es 14 Besitzer) im 19. Jahrhundert auf einmal daran interessiert waren, in Riehen Land zu erwerben. Ein Indiz mag die Tatsache liefern, dass die in Riehen Land besitzenden Inzlinger fast ausschliesslich in Unterinzlingen wohnhaft waren. Aus rein praktischen überlegungen lag somit ein Grundstück im Riehener «hinter Engeli» ziemlich nahe. Andererseits war der Erwerb in Riehen mit etlichen Umständen verbunden. So musste nämlich für jeden Grundstückserwerb eines Ausländers die Bewilligung des Kantons vorliegen36). Wer solche Umstände auf sich nahm, dem musste viel daran gelegen sein, eine solche Parzelle zu erwerben. Entweder war nun das betrof fene Land spottbillig, oder diese Inzlinger - vielleicht Neuzuzüger - hatten Mühe, in ihrem eigenen Dorf das nötige Grundstück zu erhalten.

Wie stand es aber mit den Inzlinger Besitzungen vor 1800? Wir wissen, dass am Ende des Mittelalters praktisch sämtliches Land in den Händen der grossen Grundherren (Kloster St. Blasien, Kloster Wettingen etc.) war37). Die Bauern bearbeiteten die Parzellen und waren dafür zinspflichtig. Diese Zinspflicht wurde von Zeit zu Zeit in den sogenannten Berainen festgehalten. - Auffällig ist nun, dass das betreffende Gebiet »hinter Engeli» am Ende des 18. Jahrhunderts kaum mit solchen Bodenzinsen belastet war. Dies macht es uns heute unmöglich, die Parzellen auf ihre Besitzer zurückzuführen. Die wenigen zinspflichtigen Grundstücke gehörten allesamt nicht Inzlingern, sondern Riehenern. Bei jenem im vorigen Kapitel erwähnten Streitfall von 1745 wies Graf Ignaz von Reichenstein darauf hin, dass die Inzlinger in Riehen nur gerade anderthalb Jucharten (54 Aren) «schlechten Acker» besässen. Im Berain von St. Blasien 1638-1648 sowie im Berain des Domstifts von 1569, findet sich kein einziger Besitzer aus Inzlingen. Nur der Wettinger Berain von 1551 weist einen einzigen Inzlinger aus, nämlich Jung Hans Würtz mit einem kleinen Stück Reben «an der Ryppelsgassen», also auf dem Areal des heutigen Friedhofs am Hörnli38).

Rauhe Zeiten
Trotz der konfessionellen Gegensätze und trotz der verschiedenen Landeszugehörigkeit kann man zusammenfassend sagen, dass die Riehener und Inzlinger stets friedlich nebeneinander gelebt haben. Darüber sollen auch die folgenden kleinen Auseinandersetzungen nicht hinwegtäuschen, die wohl eher zur Ausnahme gehörten.

Im März des Jahres 1795 war zum Beispiel der Inzlinger Albertus Ranz «in Geschäften» nach Riehen zu Theobald Wenk (1747-1797), des Untervogtes Sohn gegangen. Als er wieder in Inzlingen war, berichtete er dem Inzlinger Amt: «Kaum hatte er angefangen mit dem selben zu sprechen, so seye der Wenk in solche Redensarten ausgebrochen, die ihm ganz unverhofft gewesen und ihn nicht allein, sondern auch das hiesige Amt betroffen hätten. In dem Hauptgang habe Wenk zu ihm gesagt, er seye just einer von jenen, welche die Anschwärzer anzeige und bei dem Amt verklage. Er, Wenk, hätte die beste Lust und schlage ihm den Buckel voll... nebst diesem habe Wenk neben Scheltworten und Beschimpfungen... ausgestossen und zwar mit dem Beisatz dieses solle er, Ranz, seinem Amtmann hinterbringen, er sage nichts nach. Wolle der Wenk seine Aussage läugnen, so erbiete er sich solches mit einem Eyd zu bestättigen.»39).

Elf Jahre vorher, am 31. Oktober 1784, waren es zwei Riehener, die sich in Inzlingen verprügelten. An jenem Sonntag um elf Uhr in der Nacht fand in Unterinzlingen eine Schlägerei zwischen Simon Vögelin (1759-1800) und Dreikönigswirtssohn Michael Gysin (1754-1836) statt. Bald darauf weitete sich die Schlägerei zu einem grösseren Raufhandel aus. Vögelin klagte darauf in Inzlingen wegen widerrechtlicher Misshandlung39).

Verschiedentlich kam es auch vor, dass sich einige Inzlinger nach Riehen absetzten. Im März 1794 wurde der Inzlinger Adam Villinger durch das Würfelspiel zum Rekruten bestimmt. Villinger flüchtete aber sogleich nach Riehen. Villinger sei angeblich bei einer Witwe in Riehen als Knecht in Diensten getreten. Dies meldete das Inzlinger Amt dem Riehener Obervogt Lucas Legrand. Wenn Villinger nicht innerhalb von 14 Tagen zurückkehre, werde ihm das gesamte Vermögen entzogen. überdies hätte es den Verlust aller bürgerlichen Rechte zur Folge39).

Grössere Unruhe herrschte im Jahre 1848, als sich der über die Gemeindegrenze hinaus bekannte Inzlinger Revolutionär, der Steinbrecher Joseph Spehn, zur Durchsetzung seiner Ideen eng mit seinen Riehener Gesinnungskollegen zusammentat40). Mehrmals musste er, als die Lage zu «heiss» wurde, über die Grenze nach Riehen flüchten. Aber auch sein Gegenspieler, der Inzlinger Bürgermeister Anton Deisler (1806-1888), fühlte sich einmal, als er von Spehn und seinen Anhängern bedroht wurde, gezwungen, sich für einige Zeit nach Riehen abzusetzen. Als das preussische Militär eingriff, rettete sich Spehn 1849 endgültig nach Riehen. Während seines Exils brachte ihm seine Schwiegertochter täglich das Essen von Inzlingen nach Riehen41).

Die Neuzeit
Das 19. Jahrhundert brachte in mancherlei Hinsicht eine änderung in den Beziehungen beider Gemeinden. Einerseits konnte der konfessionelle Graben allmählich überwunden werden, andererseits begann sich nach dem Weggang der Reichensteiner und dem Wegfall des St. Blasischen Amtes in Basel Inzlingen nicht mehr so stark nach Basel zu orientieren, sondern seine Blicke mehr gegen Lörrach und damit Richtung Karlsruhe zu richten. Die Landesgrenze zwischen beiden Gemeinden wurde je länger desto mehr bedeutsam. Trotzdem gingen vor allem während der Sommermonate viele Inzlinger Bauern mit ihrem Gemüse und Obst auf den Markt nach Basel. Zeuge aus jener Zeit ist der Ruhstuhl an der Inzlinger strasse. Erstaunlich ist übrigens die Tatsache, dass einige Inzlinger täglich zweimal den Weg nach Basel unter die Füsse nahmen.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wanderten Inzlinger nach Basel aus, um dort als Fabrikarbeiter den Lebensunterhalt zu verdienen. Einige davon liessen sich in Riehen nieder und erwarben später auch das Bürgerrecht.

Dass Riehener nach Inzlingen ausgewandert sind, ist nicht bekannt.

Die erste Hälfte unseres Jahrhunderts ist geprägt durch die totale Sperre der Landesgrenze während der beiden Weltkriege, wie es das bisher noch nie gegeben hatte. Die Inzlinger Bauern durften aber auch während des Krieges ihr Land in Riehen bestellen. Es ist naheliegend, dass sich deswegen einige spannende Schmuggelgeschichten abspielten, von denen manche Inzlinger noch heute zu berichten wissen.

Nach 1945 konnte die nachbarschaftliche Freundschaft endlich wieder aufblühen. So schrieb der Inzlinger Pfarrer Hermann Stiefvater (geb. 1904)42): «Als nach dem 2. Weltkrieg auch auf dem Lande der Hunger und die Not in manchen Familien als sorgenvolle Gäste einkehrten, da wurde buchstäblich die Eiserne Hand der Schweiz, die schon während des Krieges einen natürlichen Schutz bot, zur helfenden Hand in unserer Gemeinde. Kaum war die Grenze geöffnet, kamen Dutzende von Paketen mit Lebensmitteln, Kleidern, Schuhen und Medikamenten. Die Hilfe der Schweiz ermöglichte wochenlang eine Schülerspeisung.»

Die freundnachbarschaftliche Hilfe hatte sich also, nachweisbar seit der Zeit des Dreissigjährigen Krieges, bis in unsere Zeit erhalten. Hoffen wir, dass es so bleibt!

Für die grosszügige Hilfe und Unterstützung möchte ich an dieser Stelle den Herren Michael Raith, Fritz Lehmann (Historisches Grundbuch Riehen, HGR), Hans Schultheiss-Degen, Johannes Wenk-Madoery und Erich Hildebrand (Inzlingen) recht herzlich danken.

Anmerkungen
1) «Riehen - Geschichte eines Dorfes», Riehen 1972, S. 282: Grenzbeschreibung durch Hans Bock.
2) Michael Raith, «Gemeindekunde Riehen», Riehen 1980, S. 26. Einwohnerstatistik der Gemeinde Inzlingen.
3) Otto Deisler, «Inzlingen», Inzlingen 1958, S. 24.
4) Deisler a.a.O., S.36ff.
5) «Riehen - Geschichte eines Dorfes», S. 165.
6) Deisler a.a.O., S. 233.
7) «Gemeindekunde Riehen», S. 240.
Einwohnerstatistik der Gemeinde Inzlingen (siehe Anmerkung 2).
8) StABS, Adelsarchiv R 4,4, 1673, 8. Februar, Untervogt Simon Hauswirth an Basler Herren.
9) StABS, Kirchenarchiv DD 39,2 (Beispiel S. 223: Hans Heinrich Ottenburg und Salome Walz aus Brombach).
10) Pfarrei Inzlingen, Ehebücher 1784-1841 und 1842-1892.
11) Deisler a.a.O., S. 160.
12) Emil Iselin, «Geschichte des Dorfes Riehen», Basel 1923, S. 129.
13) «Gemeindekunde Riehen», S. 166.
14) Pfarrei Inzlingen, Kirchenbücher (Beispiel: Chrischona Hupfer, geboren am 3.12.1818).
15) StABS, Kirchenarchiv DD 39,2, S. 563.
16) Peter Ochs, «Geschichte der Stadt und Landschaft Basel», 1797, Basel 1821, Band VII, S. 363.
17) Iselin a.a.O., S. 134.
18) Deisler a.a.O., S. 83ff.
StABS, Adelsarchiv R 4,4, 1600: «Verantwortung Adam Rantzen».
19) Iselin a.a.O., S. 141.
20) StABS, Adelsarchiv R 4,4.
21) Siehe Anmerkung 19. 25) Siehe Anmerkung 20.
22) Siehe Anmerkung 20. 26) Siehe Anmerkung 20.
23) Siehe Anmerkung 20. 27) Iselin a.a.O., S. 50f.
24) Iselin, a.a.O., S. 134.
28 ) «Johannis Knebel Capellani Ecclesiae Basiliensis Diarium» in: Basler Chroniken, 1872ff. (Band 2, Leipzig 1880, S. 251 ff).
29) Hat sich seit der Riehener Waldzusammenlegung (1978) geändert.
30) Deisler a.a.O., S. 192. StABS, Adelsarchiv R 4,4. StABS, Land-und Waldakten N 1: Inzlinger Waldungen (1550-1832).
31) Inzlinger Beraine im GLA (Kopien im HGR): Malteser Berain 66/ 4080 (1749). Johanniter Berain Basel und Rheinfelden 66/4073 (1656), 66/4057 (1783). St. Blasien Berain 66/4080 (1584).
32) StABS, Adelsarchiv R 4,4 vom 15. Januar 1747.
33) Siehe Anmerkung 32.
34) StABS, Gemeindearchiv G 2,1 Kataster II, S. 655ff. ; Grundb. J 2, J 4.
35) Die betreffenden Gewanne sind: «auf der Ebene, in der Au, auf Monden, Eselsberg, auf der Haid, hinter Engeli, Maienbühl.
36) StABS, Niederlassungen M 3 (Erwerb von Liegenschaften durch Fremde 1746-1834).
37) Beraine (Kopien im HGR): St. Blasien 1638-1648. Wettingen 1551/1581. Klöster W 3,2. St. Peter JJJ 1818. Kirchen- und Schulgut R 26.
38) HGR: Kopien aus dem Wettinger Berain.
39) StABS, Adelsarchiv R 4,4. (Vergleiche zu weiteren kleineren Streitereien: Inzlinger Gemeindearchiv, «Hochfreyherr von Reichenstein Amts Verhörs Protocollum, angefangen 1779»), 40) Deisler a.a.O., S. 298.
Gustav Kaiser, «Im Dienst des Meisters», Hamburg 1935.
41) Kaiser a.a.O., S. 12.
42) Deisler a.a.O., S. 312. Hans Stohler, «Die Schweizerische Landesgrenze bei Basel», in: «Zollrundschau», Bern, September 1961.



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