1979

Das Elbs-Birrsche Landhaus als Stätte der Musikschule Riehen

Martin Burckhardt-Lauber

Mit tiefem Bedauern müssen wir dem Beitrag von Martin Burckhardt, nach dessen Plänen das Elbs-Birrsche Landhaus renoviert und für die Bedürfnisse der Riehener Musikschule neu gestaltet worden ist, einen Nachruf vorausschicken; denn am Karfreitag, dein 13. April 1979, erlag Martin Burckhardt unerwartet einem Herzversagen. Der als Arztsohn am 15. Juli 1911 in Langenbruck geborene Martin Burckhardt wandte sich nach der Absolvierung der Maturität dem Studium der Architektur zu und vertiefte die in Basel und Stuttgart erworbenen Kenntnisse in England und Skandinavien. 1936 in die Schweiz zurückgekehrt, wurde er Mitarbeiter des St. Galler Stadtplaners, Architekt Trüdinger, mit dem er drei Jahre später, nach dessen Berufung als Chef des Basler Stadtplanbüros, in die Vaterstadt zurückkehrte und auch hier während eines Jahrzehnts mit Trüdinger zusammenarbeitete, wobei er sich — ein Planer von Berufung — unter anderem für die gesetzliche Verankerung der Fusswege einsetzte, ein Postulat, das vom Weitblick Burckhardts zeugte. Von 1949 an führte er in Basel ein eigenes Architekturbüro, zunächst zusammen mit Leo Eya, später mit Toni Rickenbacher. Zu den markanten Schöpfungen von Martin Burckhardt gehören das Kirchgemeindehaus St. Stephanus und der Umbau des Café Spitz. Seit 1970 wohnte er in Riehen. Die Redaktion

Lage und Beziehung zum Dorf
Mit dem Umbau des ehemaligen alten Landhauses an der Rössligasse 51 zur Einrichtung einer Musikschule für Riehen hat die Gemeinde den ersten Schritt unternommen, den endgültig in ihren Besitz übergeführten, grossen, hundertjährigen Sarasin-Park mit seinen verschiedenen altersgrauen Bauten und versteckten Schönheiten wieder zu neuem Leben zu erwecken und ihn in das Dorfganze zu integrieren. Selbst an diesem scheinbar unbedeutenden Standort zeigte sich, welch vielfältige Aufgaben im Blick auf die Zukunft zu lösen waren, trotz Beschränkung auf die unmittelbare Umgebung des Hauses Rössligasse 51.

Die Hofeinfahrt, die zugleich in ihrer Fortsetzung als West-Ostachse die Verbindung mit dem Park herstellt, ist, dem historischen Gartenplan folgend, identisch mit der bestehenden Lindenallee. Im Sinn einer stilgerechten Hofanlage bildet die Einfahrt einen von der Rössligasse und vom Park durch ein zweites Hoftor und Gitterwerk abgetrennten, symmetrisch angelegten Vorraum, von dem aus der Besucher die Musikschule betritt. Verfolgt man den Verlauf der Wegachse ausserhalb des Parkes, so wird deutlich, dass die Oberdorfstrasse in der geraden Fortsetzung liegt. In der andern Richtung könnte eine Fussgängerbrücke über die Baselstrasse die Wegachse mit dem neu erworbenen La Roche-Gut verbinden und hinausführen ins Freie. Welch schöne Weganlage bietet sich da für die Bevölkerung an!

So gesehen steht der hohe, renovierte, zweigeschossige Bau der Musikschule an einem markanten Punkt des Dorfes. Es ist zu hoffen, dass zusammen mit dem renovierten Restaurant «Zum Sängerstübli» und den Häusern Oberdorfstrasse 10 und 4 (von denen das Haus Nr. 10 be reits unter Denkmalschutz steht) das vorhandene reizvolle Dorfbild mit der neuen Musikschule erhalten bleibt.

Die früheren Eigentümer
Sämtliche geschichtliche Angaben sind der Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde, 66. Band 1966, entnommen, wo Fritz Lehmann und Lucas Frey die Sarasinschen Güter in Riehen bis in alle Hintergründe vollendet dargestellt haben.

Das Haus Rössligasse 51 wurde 1694/95 durch Daniel Elbs-Birr erbaut. Eine Wappenscheibe, nun an der Hofseite des renovierten Hauses angebracht, bezeugt mit folgender Inschrift das Gründungsjahr: «Ao, 1694 u. 95 Ist das Gebäu durch Gottes Hilfe von Daniel Elbs gebauwen.» Daniel Elbs besass in der Stadt verschiedene Häuser und galt als «specierer». In einer Leichenrede anlässlich seines Todes im Jahre 1721 hören wir: «Nunmehro 30 Jahr hat sich unser Herr Elbs selig auss dem Stattgetümmel (!) naher Riechen begeben, allda er mit Verachtung aller weltlichen Pracht und Ehren ein ruhiges, unschuldiges Leben geführet, dessen er durch Gottes Güte bis in sein hohes Alter genossen.» Es wird ihm zudem be scheinigt, er habe grosse Güte gegen Arme und Bedürftige bewiesen; für dergleichen Leute sei sein Haus in Krankheiten eine allgemeine Zuflucht gewesen.

Wie das Haus genau ausgesehen hat, wissen wir nicht. Es muss aber bereits damals als zweigeschossiges Steinhaus im frühbarocken Stil gebaut worden sein.

Das Haus ging über an Daniel Elbs' Schwiegersohn Hans Jakob Iselin-Elbs, und nach dessen Tod verkauften seine Erben das Gut 1752 an Samuel Heusler-Burckhardt, dessen Familie als Papierfabrikanten im «Dalbeloch» ihr Geschäft führten. Die Kaufs-Urkunde erwähnt ausdrücklich: «440 Saum Fass, drey Kellereen, in Eysen gebunden bis an zwey Stücklin, die Drotten und 11 Bockten, 2 Leithfass, vier Vierling, das Herbstgeschirr und was zum Guth gehört.» Die grossen Keller im Elbs-Birrschen Haus mit dem ehemaligen speziellen Kellerausgang (sog. Kellerhals) weisen darauf hin, dass in jener Zeit der Rebbau im Hause Elbs eine wichtige Stelle einnahm. Die Familie Elbs besass verschiedene Rebberge im Schlipf.

Unverzüglich ging der neue Besitzer Samuel Heusler an die Vergrösserung des Elbs-Birrschen Hauses. Er beauftragte den illustren Ingenieur und Architekten Johann Jakob Fechter (Erbauer der Sandgrube 1745/51, des Wildtschen Hauses am Petersplatz und von 3 Häusern am Münsterplatz) mit dem Entwurf für einen Umbau. Dieser sah eine Verlängerung des Hauses um 2 m vor und auf der Gartenseite einen neuen, zweigeschossigen Anbau. Im Stile des Spätbarocks baute er grosse Stichbogenfenster und Aussentreppen ein und verhalf so dem Bau zu besseren Proportionen. Grosser Wert wurde auf die Hofeinfahrt mit Torpfosten und Gittertüre, sowohl gegen die Rössligasse als auch gegen den hinteren Gemüsegarten, gelegt. Ein kleiner, streng symmetrischer Vorgarten mit Springbrunnen, der heute noch vorhanden ist, verhalf zu einer gelockerten Ambiance.

Dem neuen Bauherrn gelingt es auch, das Elbs-Birrsche Landgut nach der Baselstrasse hin zu erweitern. Sein nördlicher Nachbar ist sein berühmter Vetter Abraham Legrand. Samuel Heusler-Burckhardt zieht sich aus dem Papiergeschäft zurück und wird selbständiger Handelsmann. Er pflegte Beziehungen mit Frankreich. Er erreichte es sogar, den Landgrafen Ludwig von Hessen zur Rückzahlung eines Darlehens von 100 000 Gulden zu bewegen, das noch aus der Zeit seines geschäftstüchtigen Vaters stammte. Fritz Lehmann schreibt in seiner Geschichte der Sarasinschen Güter in Riehen über Samuel Heusler: «Es ist nicht ganz ohne Reiz, sich vorzustellen, dass das Geld des Landgrafen von Hessen-Darmstadt zum Ausbau des Hauses Rössligasse 51 verwendet wurde!»

Die Erbfolge, meist in der weiblichen Linie liegend, führt sodann zu Heuslers Schwiegersohn aus dritter Ehe Jakob Christof Frey-Burckhardt, dann zu dessen Schwiegersohn Benedikt Bischoff-Frey, der das Elbs-Birrsche Gut durch Ankauf des Legrandschen Hofes Rössligasse 67 vergrösserte. 1836 übernimmt dessen zweiter Sohn, Hieronymus Bischoff-Respinger das Erbe, und seiner Beharrlichkeit verdanken wir, dass das ganze Areal arrondiert wird. Als Präsident der Diakonissenanstalt veranlasst er 1852 den Neubau des Diakonissen-Krankenhauses in Riehen.

Durch Heirat von Theodor Sarasin mit der Adoptivtochter von Hieronymus Bischoff, Maria Magdalena Bischoff, geht nun das ganze Areal 1864 in den Sarasinschen Besitz über. Von den Erben des Theodor Sarasin-Bischoff erwirbt die Diakonissenanstalt Riehen 1928 das Gut und verkauft es 1968 an den Kanton Basel-Stadt und die Gemeinde Riehen. Seit 1976 ist die Gemeinde Riehen alleiniger Besitzer.

Das ist in grossen Zügen die selten glückliche Geschichte der Entstehung eines grossen Gutes, das am Schluss gesichert in das Allgemeingut der Gemeinde übergeführt werden konnte, ähnlich dem Wenkengut. Dem Gemeinderat von Riehen darf für diese Landerwerbspolitik hohes Lob ausgesprochen werden.

Die Bezeichnung «Sarasinscher Park» folgt dem Usus in Riehen, die Güter nach den jeweiligen Besitzern zu nennen. Obwohl die letzte Besitzerin die Diakonissenanstalt Riehen war, blieb den Gütern der Name Theodor Sarasins und seiner Töchter. Nur die Häuser benannte man neu, etwa den heute für die Musikschule bestimmten Bau nach dem verdienten Präsidenten des Komitees der Diakonissenanstalt als «Wilhelm Sarasin-Iselin-Haus.»

Vorgeschichte der Realisierung der neuen Musikschule 
Der Gemeinderat beschäftigte sich seit mehreren Jahren mit dem grossen, bisher ungedeckten Bedürfnis nach Musikunterricht in der Gemeinde. Die Stadt Basel plante, eine Filiale der Musikakademie auf dem Bäumlihofareal zu bauen. Da dieses Vorhaben nicht verwirklicht wurde, musste der Gemeinderat einen neuen Weg suchen, um die Musikschule auf eine andere Art zu realisieren.

1976 wurde im Weiteren Gemeinderat erneut das Interesse an einer baldigen Schaffung einer Musikschule in Riehen bekundet. Da die Gemeinde alleinige Besitzerin des Sarasin-Parks geworden war, entschloss sie sich, das bereits früher vorgesehene Haus Rössligasse 51 und den dazugehörenden Südpavillon zu restaurieren, um eine dauerhafte Lösung für die Unterbringung der Musikschule zu erreichen.

Folgende Räume wurden darin vorgesehen:
Rhythmiksaal (80 m2) und zwei getrennte Garderoben, 10 Studios, davon eines für den Schulleiter, Sekretariatsbüro, Lehrerzimmer, Magazin und zwei Archivräume, Toiletten, Heizung, 1 Abwartwohnung mit vier Zimmern, Küche, Bad und sep. WC. Pavillon: 1 Raum für Schlagzeug, Jazz, mit Vorraum + WC, 1 grosser Kellerraum, 1 Abstellraum.

Restauration des Hauses
Seit dem Umbau von 1752 nach dem Plan von J. J. Fechter hat das Haus noch manche Anbauten und änderungen durch die jeweiligen Besitzer im Laufe der Jahre erfahren müssen. Das Aussehen und der kunsthistorische Wert hatten dadurch schwer gelitten. Es brauchte deshalb eine sehr weitgehende Restauration, um den Charakter und die baulichen Strukturen wieder vermehrt in Erscheinung zu bringen; mehr noch, es mussten einzelne Teile völlig neu im Stil des Hauses konzipiert werden, um der neuen Zweckbestimmung als Musikschule gerecht zu werden.

Vorerst ging es darum, zum Kern des alten Hauses von 1694/95 vorzustossen. Das vermutete, aber doch überraschende Ergebnis veränderte während des Bauvorgangs das ursprüngliche Konzept, indem ausgezeichnet erhaltene Decken- und Balkenmalereien mit Rankenmotiven zum Vorschein kamen: im Treppenhaus in leuchtenden Farben, im Erdgeschoss-Eckzimmer gegen Süd-Ost in braunen Tönen. Was dieses Zimmer anbetrifft, musste es sich um den gleichen Maler handeln, der in der Riehener Kirche um die gleiche Zeit die Decke der neu erstellten Empore bemalte. Während des Umbaus von 1752 wurden diese Malereien verdeckt. Vielleicht aus Gründen einer besseren Schallisolation beim Begehen der knarrenden Böden oder der besseren Feuersicherheit, bestimmt aber auch wegen der entwickelten Gips- und Stucktechnik und im Sinn eines neuen, spätbarocken, heiteren Formgefühls wurden alle Decken verputzt, zum Teil mit reichen Profilen, die teilweise nicht mehr vorhanden sind. Bauherrschaft und Denkmalpflege entschieden, diese neu zu Tage getretene Deckengestaltung sinngemäss zu erhalten.

Eine weitere, jedoch schlimme Entdeckung betraf das statische System, das J.J. Fechter während seines Umbaus verändert hatte, ohne die Regeln der Baukunst einzuhalten. Wie weit er selbst oder später der Bauherr dies veranlasste, kann nicht beurteilt werden. Je mehr diese riskanten Kräfteverschiebungen und Konstruktionsfehler zum Vorschein kamen, desto mehr musste im Innern abgebrochen werden. Im Keller, wo drei kräftige, eichene Pfeiler und Unterzüge die Fasten des Hauses seit 1694 aufnehmen mussten, waren schon vor Jahren eiserne Hilfskonstruktionen eingebaut worden, damit die Holzunterzüge nicht auseinanderbrachen. Die Fundamente unter den Holzstützen hatten nachgegeben.

Ingenieure und Architekten mussten das ursprüngliche Konzept, d.h. Erhaltung und Ergänzung der alten Balkenlagen und der bestehenden Wände aufgeben, um durch neue Betondecken die Stabilität des Hauses zu erhalten.

Von der alten Treppe in den 1. Stock war ausser einem barocken, schmiedeisernen Geländerteil nichts mehr vorhanden. Trotz Suche nach alten Holztreppen im Lagerraum der Denkmalpflege konnte kein geeigneter Ersatz gefunden werden. Eine neue, im alten Stil gebaute Treppe unter Verwendung des bestehenden Eisengeländers stellt den mutmasslichen Charakter des ursprünglichen Treppenhauses wieder her.

Im 1. Stock fanden sich noch etliche Fenster aus der Zeit von 1752. So feingliedrig diese alten Fenster auch aussahen mit alten, dünnen, handgemachten Glasscheiben, in Bleisprossen gefasst, profiliert und mit reizvollen Beschlägen ausgestattet, sie waren leider nicht mehr zu benützen. In einer Musikschule sind es gerade die Fenster und auch die Türen, die zur Erreichung eines störungsfreien Betriebs für Lehrer und Schüler eine hohe Schalldichtigkeit aufweisen müssen. Um diesen Anforderungen zu entsprechen, sind die alten Fenster und Türen teils für andere Verwendung magaziniert, teils im Treppenhaus angebracht worden. Der Besucher kann deshalb den Reiz von alten, restaurierten Fenstern doch noch erleben.

In den 1830—1850er Jahren hatte das Elbs-Birrsche Haus nochmals eine Veränderung durchgemacht. Im Erdgeschoss des südwestlichen Flügels gegen den Garten von 1752, in dem die alte Küche untergebracht war, wurde ein nobler Salon mit Cheminée im klassizistischen Stil des frühen 19. Jh. mit einer gegen den Garten vorgesetzten Veranda eingerichtet. Dieser Salon wurde beibehalten, renoviert und als kleiner Vortragssaal gestaltet, während die Veranda abgebrochen und magaziniert wurde.

Neu ist auf der Rückseite — als direkte Verbindung des Treppenhauses mit dem südwestlichen Anbau — eine um Gangbreite vorgestellte Fassade.

Mit dieser kubischen Verbreiterung und Schleifung des Satteldaches haben die Proportionen des Hauses keine Einbusse erlitten; im Gegenteil, die erreichte, geschlossene Form des Gebäudes mit dem Anbau hat gewonnen.

Die Restaurationen erstreckten sich auch auf den an der Rössligasse gelegenen Südpavillon. Dieser eingeschossige Pavillon steht auf den Kellerfundamenten eines älteren Hauses aus dem 18. Jh., wurde im 19. Jh. gebaut und besitzt eine Arkade aus Holzsäulen. Er wurde von den früheren Herrschaften zum Billardspielen benützt. Der Keller diente bis vor einem Jahr als Gemüsekeller der Diakonissenanstalt. Ein überwölbter Nebenkeller verlieh dem Innern eine geheimnisvolle Atmosphäre. Bei Ausgrabungen im Nebenkeller stiess man auf eine ummauerte, runde Vertiefung, welche die Archäologen als 200jährigen Eiskeller bezeichnen, einen Aufbewahrungsort für Eisstangen, die beim Eisweiher geschnitten und in solchen Gruben gestapelt wurden. Mit Sägemehl isoliert, konnte so bis in den Sommer hinein ein Eisvorrat gelagert werden. Allerdings erklärt Herr G. Elmig, der Beauftragte der Archäologischen Bodenforschung, in seinem Bericht, lasse sich ein sicherer Nachweis dafür nicht erbringen; denn leider sei auch kein Stückchen Eis erhalten geblieben.

Die Gemeinde Riehen liess der Renovation des Hauses und seiner Umgebung die äusserste Sorgfalt angedeihen, sowohl durch zugezogene Fachleute und Experten, als auch durch ihre eigenen Instanzen; sie lauten wie folgt:
1. Architekten: Burckhardt + Rickenbacher, dipi. Arch.
2. Ingenieure: Affentranger + Müller, dipi. Ing. ETH 3. Oberleitung der Gemeinde: A. Hecker, Arch.
4. Denkmalpfleger: F. Lauber betreute als eine seiner letzten Aufgaben in seiner Amtszeit die Renovation der Musikschule. Er hat dank seiner reichen Erfahrung entscheidend mitgewirkt, um den Stilcharakter und die architektonischen Akzente sinnvoll zu gestalten.
5. Gartengestalter: H.J. Barth, Gartenarchitekt
6. Restaurator der Malereien: Hans Behret, Kunstmaler 7. Fachexperte für Schallisolation: M. Sommer, dipi. Arch. ETH 8. Fachexperten für Schlosserarbeiten: J. Ruggle

Die Zuziehung so vieler Fachleute, ganz abgesehen von der Beanspruchung der politischen Behörde, den Ressortleitern Dr. E. Götz, Dr. P. Meyer und Dr. M. Christ, war erforderlich, weil es darum ging, eine Doppelaufgabe zu lösen: nämlich einerseits die Probleme eines unter Denkmalschutz stehenden, schadhaften Gebäudes zu lösen und andrerseits den heiklen Forderungen des Schallschutzes einer Musikschule gerecht zu werden. Fast drohte die Gefahr, dass «viele Köche den Brei verderben könnten», indem sich aus der zwangsmässigen Wahl zwischen gleichgewichtigen Möglichkeiten Schwierigkeiten der Entscheidung ergaben.
Die übergabe der Musikschule an die Bevölkerung der Gemeinde steht vor der Tür. Möge sie ein lebendiges Zentrum für die junge Generation werden und dazu beitragen, ihre musikalischen Fähigkeiten zu fördern und zu entwickeln.

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