1972

Vom Studioorchester Beromünster zum Radio-Sinfonieorchester Basel

Franz Giegling

Das Radioorchester Beromünster (ROB) konnte bis zu seiner Eingliederung in die Basler Orchestergesellschaft — als «Radio-Sinfonieorchester Basel» — im April 1970 auf eine fast 25jährige Geschichte zurückblikken: Im August 1945 begann nämlich als «Studioorchester Beromünster» unter der Leitung von Dr. Hermann Scherchen und Paul Burkhard ein 38 Mann starkes Orchester im Studio Zürich zu arbeiten. Diese Neugründung hatte eine nicht unwesentliche Vorgeschichte : Im Jahr 1924 spielte in dem als Studio hergerichteten Raum in der «Sihlporte» in Zürich eine nebenamtlich verpflichtete Hauskapelle von vier Musikern. 1928 besass man bereits ein durch die Zürcher RadioStation regulär engagiertes Orchester von 18 Mann. Konzertmeister und Leiter war der Geiger Erwin Gilbert. Ein Jahr später übernahm Hermann Hofmann die Oberleitung des nunmehr 23 Musiker zählenden Ensembles. Die dargebotene musikalische Literatur war damals grösstenteils der leichteren Muse zugetan. Potpourris, Fantasien oder Teile aus Operetten und beliebten Opern, Walzer, Märsche usw. machten, zumeist in auf das Ensemble zugeschnittenen Bearbeitungen, den grössten Teil der Programme aus, gleichviel ob das «Schweizer Radioorchester» zur Mittagszeit unter dem Titel «Unterhaltungskonzert» oder einfach unter «Konzert» im Programm aufschien. Konnte für das Orchester Verstärkung eingesetzt werden, so wandte man sich gelegentlich einem Beethovenschen Sinfoniesatz zu, einem Mozartschen Hornkonzert; auch Beethovens «Musik zu einem Ritterballett» oder seine 6. Sinfonie waren in der Sendung zu hören. Hin und wieder berücksichtigte man aber auch zeitgenössische Orchestermusik. So galt 1932 eine Stunde dem Berliner Komponisten Paul Graener, der damals seinen 60. Geburtstag beging, Alexander Tscherepnin spielte sein Klavierkonzert in a-moll, op. 26, und Béla Bartok seine Rhapsodie für Klavier und Orchester op. 1 (am 7. März 1932).

Mittlerweile war das Orchester auf 48 Musiker angewachsen und stand seit 1938 unter der Leitung von Hans Haug, der aber weiterhin durch Hermann Hofmann sowie durch Gastdirigenten unterstützt wurde. Unter Hans Haugs Leitung fanden regelmässig Sonntagmittagskonzerte und während der Woche Abendkonzerte mit klassischer Musik statt. Wie in seinen Plaudereien «Für Feinde klassischer Musik» hat er systematisch versucht, dem Radiohörer die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts näher zu bringen. Gleichwohl hat er die zeitgenössische Schweizer Orchestermusik keineswegs vernachlässigt. Leichte eingängige Unterhaltungsmusik pflegten zu jener Zeit Hermann Neppach, gelegentlich auch Hans Steingrube, beide musikalische Mitarbeiter im Studio Zürich. Unter den Gastdirigenten trat erstmals am 19. Juli 1944 im Abendkonzert von Radio Zürich Erich Schmid, damals noch Musikdirektor in Glarus, mit Werken von Mozart und Schubert auf.

Während der Kriegsjahre schien der Schweizerischen Rundspruchgesellschaft (SRG) die finanzielle Belastung durch das Radioorchester im Verhältnis zu dessen Sendezeit zu gross geworden zu sein. Sie drängte auf Verkleinerung des Ensembles. Diesem Vorhaben kam der Plan Hermann Scherchens entgegen, es sei genügend Literatur für ein z. B. 38 Mann starkes Orchester vorhanden; ausserdem vertrat Scherchen die Idee, es könne mit technischen Tricks vor dem Mikrophon ein grösseres Orchester vorgetäuscht werden. Gegen diese künstlerisch unbefriedigende Lösung und gegen die Teilentlassung von Musikern wehrten sich nicht nur das Orchester selbst, sondern die ganze schweizerische Musikerschaft sowie der Schweizerische Tonkünstlerverein. Es kam zu einem eigentlichen «Orchesterkrieg», über den im Sommer 1944 im Zürcher Gemeinderat, im Nationalrat sowie in der Presse vehement diskutiert wurde. Die Verhärtung der Fronten führte zu einem Boykott gegenüber der Schweizerischen Rundspruchgesellschaft, so dass es dieser vorerst nicht möglich gewesen wäre, Musiker für ein neu zu formierendes Orchester zu engagieren. Im Herbst 1944 zeichnete sich für das ehemalige Radioorchester die Möglichkeit ab, als Reserveformation im Stadttheater Zürich Dienst zu leisten. Im Programm des Schweizer Radios behalf man sich in dieser Zeit vermehrt mit Schallplatten und Wiederholungen von Orchesteraufnahmen (damals grösstenteils noch mit dem Lichttonverfahren) sowie mit häufigeren Direktübertragungen öffentlicher Konzerte aus Basel, Bern und Winterthur. Gegen Ende des Jahres 1944 war dann der Radioorchester-Konflikt beigelegt worden. Das ehemalige Radioorchester wurde der Zürcher Tonhalle eingegliedert und davon eine spezielle Radioformation bis zum folgenden Sommer für 12 Wochenstunden für Konzerte im Studio Zürich verpflichtet; sie wurde im Radioprogramm «Radio-Orchester der Zürcher Tonhalle» genannt und stand unter der Leitung von Hermann Scherchen und Paul Burkhard. Eine weitere Lücke im Radioprogramm konnte geschlossen werden, indem eine Gruppe von 30 neu engagierten Musikern als «Studioorchester» in Basel zur Bestreitung einzelner Orchesterprogramme stationiert wurde ; sie wurde vom Januar bis Sommer 1945 verpflichtet und stand ebenfalls unter Leitung von Hermann Scherchen und Paul Burkhard. Diese Massnahme wurde ausdrücklich als Provisorium getroffen, ohne die definitive Lösung irgendwie zu präjudizieren.

Im Sommer 1945 konnte die SRG den Plan Scherchen realisieren, indem sie zwei Orchesterformationen aufstellte. Die eine für sinfonische und gehobene Unterhaltungsmusik mit 38 Mann, die sich zur Hauptsache aus dem im Frühjahr 1945 in Basel spielenden «Studioorchester» rekrutierte, sollte nun im Studio Zürich tätig sein, während die andere Formation als kleines Unterhaltungsorchester von 12 Mann im Studio Basel stationiert sein würde.

«Mit dieser Lösung ist der Konflikt um das Radioorchester Beromünster endgültig abgeschlossen worden, und zwar in einer Weise, die alle beteiligten Kreise zufriedenstellen dürfte», hiess es am 21. Juli in der Schweizer Radiozeitung (Nr. 29, 1945).

Am 15. August 1945 nahm nun das neu zusammengestellte Ensemble von 38 Musikern seine Arbeit im Studio Zürich auf. Am 18. September um 20 Uhr fand das «Eröffnungskonzert des Studioorchesters Beromünster» statt, unter Leitung von Hermann Scherchen und mit Werken von Haydn, Mozart, Beethoven und Mahler.

Scherchen hatte für die Zukunft ein sehr extensives Arbeits- und Sendeprogramm entworfen. Etwa die Hälfte der Sendungen stand unter dem Motto «Erholung durch Musik» oder «Heitere leichte Musik» und kam dem damaligen Geschmack nach leicht eingängiger, gefälliger, aber gediegener Musik zu Unterhaltung und Tanz entgegen. Eine zweite Gruppe sollte dem Hörer «den geläuterten Kunstgenuss ermöglichen und ihn zu den reinen seelischen Werten der Musik hinführen», wie es in einer offiziellen Programmübersicht hiess. Dazu gehörten das sog. «Volkskonzert» am späten Sonntagvormittag, die Gemeinschaftssendung am Mittwochnachmittag und das «Gute-Nacht-Konzert» am Mittwochabend. In letzterem begann Scherchen mit einer kommentierten Wiedergabe von Bachs «Kunst der Fuge». Schliesslich wurde in einer späten Sendung am Montagabend «Das neue Werk» vorgestellt, indem vor allem Uraufführungen von Schweizer Komponisten gesendet wurden. Das war ein gewiss gut durchdachtes und durchaus vertretbares Konzept, solange die Industrieschallplatte noch nichts Gleichwertiges anzubieten hatte. Man befand sich damals in einer Zeit des Suchens und Experimentierens nach spezifisch radioeigener Musik. Man suchte nach geeigneter Musikliteratur für dieses kleine Ensemble und probierte die verschiedensten Orchesteraufstellungen vor dem Mikrophon aus. Konnte man im Sektor der leichteren Konzertmusik noch eher ein befriedigendes künstlerisches Resultat erreichen, so war man bei grösseren sinfonischen Werken stets auf die Mitwirkung von Zuzügern angewiesen.

1950 trat Hermann Scherchen zurück, um sich andern Aufgaben zu widmen. Als Interimslösung, die immerhin sieben Jahre dauern sollte, dirigierte Paul Burkhard die ständigen Konzerte. Für die übrige Produktion engagierte man Gäste. So dirigierten damals Volkmar Andreae, Ferenc Fricsay, Otto Klemperer, Alexander Krannhals, Paul Sacher, Hans Schmidt-Isserstedt u. a. Eigene Werke interpretierten z. B. Raffaele dAlessandro, Henri Busser, Franz Lehar, René Leibowitz, Darius Milhaud, Nicolai Nabokoff, Goffredo Petrassi. An namhaften Solisten waren im Studio Zürich damals zu Gast: Massimo Amfiteatrof, Geza Anda, Clara Haskil, Egon Petri, Richard Tauber usw.

1947 begannen die Magnettonaufnahmen auf Kunststoffbändern, die dann ab 1949 ständig eingesetzt wurden. Die Möglichkeit, die bespielten Tonbänder immer wieder zu senden, veranlasste den Schweiz. Verband des Personals öffentlicher Dienste (VPOD), den 1948 geschlossenen Gesamtarbeitsvertrag zu kündigen. Der vertragslose Zustand dauerte mehrere Jahre, bis der neue Vertrag im Januar 1956 in Kraft trat. Er erzielte für das Orchester eine materielle Verbesserung und ermöglichte der SRG, die bespielten Bänder über alle schweizerischen Sender auszustrahlen und den ausländischen Stationen anzubieten.

Das 10jährige Jubiläum wurde mit zwei öffentlichen Konzerten in der Tonhalle Zürich festlich begangen. Ausserdem wirkte das StudioOrchester an der Feier zum 80. Geburtstag von Thomas Mann im Zürcher Schauspielhaus mit, wobei Bruno Walter Mozarts «Kleine Nachtmusik» dirigierte.

Im Jahre 1954 flammte die Diskussion um eine Vergrösserung des Orchesters erneut auf. In einem Jahresbericht der Radiogenossenschaft in Zürich heisst es darüber: «Das Orchester, wie es heute zusammengesetzt ist und wie es im Jahre 1945 geschaffen wurde, ist im Grunde ein Rumpforchester, das für die Aufgabe, für die es eingesetzt werden muss, nicht genügen kann.» Man errechnete damals den Fehlbestand an Bläsern, namentlich aber an Streichern, um die das Ensemble vergrössert werden sollte, auf 21 Positionen. Man kam ohne Zuzüger nicht mehr aus, und der Versuch, sich mit dem Musikkollegium Winterthur zusammenzuschliessen, kam nicht zustande. 1957 beschloss der Zentralvorstand der SRG, das Studio-Orchester auf den Stand von 59 Musiker zu bringen. Als Chefdirigent wurde Erich Schmid gewählt, während Paul Burkhard zurücktrat. Als ständigen zweiten Dirigenten holte man den Lausanner Jean-Marie Auberson. Für die wenigen übrigbleibenden Orchesterdienste engagierte man prominente Gäste oder Nachwuchsdirigenten.

Für die zusätzlichen 21 Positionen gingen sehr viele Bewerbungen ein, so dass die dafür bestellte Probespiel-Kommission die freien Stellen nach einer strengen Auswahl besetzen konnte. Erich Schmid betonte immer wieder, dass er damals schon in den verschiedenen Registern auf eine einheitliche Ausbildung grössten Wert gelegt hatte, vor allem Holzbläser französischer Schule und ein französisches Hornquartett, weil diese Schulung dem Klangideal vor dem Mikrophon am nächsten kam. Das vergrösserte Orchester erhielt nun die Bezeichnung «Radio-Orchester Beromünster».

Es hat sich in den vergangenen Jahren gezeigt, dass mit diesem ausgezeichnet qualifizierten und auf die Aufnahmetechnik bestens eingespielten Orchester ein verhältnismässig breites musikalisches Spektrum im Studio produziert werden kann. Es reicht von der Vorklassik über die Wiener Klassik, erfasst Teile der Romantik und setzt da wieder ein, wo Aufführung und Verbreitung der Werke vom Radio besonders gefragt sind, mit dem 20.Jahrhundert. Indessen ist die knappe Dotierung der Streicher immer wieder aufgefallen. Man suchte ihr durch geschickte Programmauswahl zu begegnen oder behalf sich in besonderen Fällen mit Zuzügern. Namentlich als man 1962 die ersten Versuche mit stereophonischen Aufnahmen wagte und im folgenden Jahr mit dem ROB an der Plattenserie «Anthologie schweizerischer Musik» mitzuarbeiten begann, konnten manchmal doch alle technischen Mittel und Tricks nicht die Fülle eines satten Streicherklanges herbeizaubern.

Die Gewohnheit, die Sonntagmorgenkonzerte des ROB live auszustrahlen, war seit der Aera Scherchen beibehalten worden. Sie ist als Zwischenstadium zum direkten Publikumskontakt anzusehen. Mit Ausnahme von wenigen Veranstaltungen, wie etwa Tonkünstlerfeste oder Mitwirkung bei Chorkonzerten, kam das Orchester selten an die öffentlichkeit. Es ist vor allem für ein Radio-Orchester, das ständig in der Studio-Atmosphäre angestrengt produziert, wichtig, dass es von Zeit zu Zeit die Ambiance eines lebendigen Konzerts im Kontakt mit dem Publikum erlebt. Aus dieser Notwendigkeit heraus machte man ab August 1964 die Sonntagmorgenkonzerte öffentlich zugänglich. Dass sie einem echten Bedürfnis entsprachen, zeigte sich an den Besucherzahlen. Dabei war es interessant festzustellen, dass der Besuch in erster Linie einerseits vom Programm, anderseits vom auftretenden Solisten abhing.

Seit sich die SRG mit der Reorganisation befasste (1958), wurde auch der Standort des ROB diskutiert. In Kompensation zum Fernsehen in Zürich sollte Basel die Radiodirektion und die Hauptabteilung für Musik erhalten. Im Dezember 1960 erklärte sich Basel bereit, «die Betreuung der Musik, einschliesslich des Orchesters zu übernehmen». Die SRG sah sich ausserdem gezwungen, die Orchesterdienste zu reduzieren, um die Kosten in angemessenem Rahmen zu halten (1963). Sie suchte mit andern Worten einen Partner, der Dienste und Kosten teilen würde. Im Jahr 1964 liefen Sondierungen in Zürich und in der Ostschweiz, um eine Stiftung für das Radioorchester zu erwirken. Denn für Zürich ging es im Falle einer Dislokation des ROB nach Basel um einen Prestigeverlust, aber auch um einen Verlust an guten Zuzügern für Chorvereinigungen und Orchester der ganzen Region. 1965 war der Beschluss gefallen, dass Studio Basel die «Verantwortung für die ernste Musik» übernahm. Es wurde ein Ausschuss zur Prüfung der Orchesterfrage bestellt, der in vielen Besprechungen mit den verschiedenen Orchester-Interessenten der deutschen Schweiz die Situation klären half. Dieser Ausschuss kam im Frühjahr 1967 zum Antrag, dem Regionalvorstand die Aufnahme von Verhandlungen mit Basel zu empfehlen. Die BOG machte ein grosszügiges Angebot: übernahme des ganzen Orchesters ohne Probespiel unter der höchsten zurzeit in der Schweiz bezahlten Gage und mit ausgezeichneten Versicherungsleistungen. Die Pressecampagne, die im Herbst 1967 anfing und ihre Wellen bis auf Nationalratsebene warf, wurde von beiden Seiten nicht eben zimperlich geführt, wie das zwischen den beiden animosen Städten Zürich und Basel zu erwarten war. Nach Jahren einer nervösen Unsicherheit, die zeitweise schwer auf dem Orchester lastete, wurde dann auf Anfang April 1970 der Umzug des ROB und die Eingliederung in die BOG vollzogen.

Es war ein ausgesprochener Glücksfall, dass binnen kurzem und ohne kostspielige Um- und Neubauten die Produktion im Provisorium des Landgasthofes in Riehen aufgenommen werden konnte. Erich Schmid stand als ständiger Gastdirigent bis zu seiner Pensionierung Ende 1971 in dankenswerter Weise für etwa 180 Dienste zur Verfügung. Die Wahl von Jean-Marie Auberson zum Chefdirigenten Ende 1970 trug ihrerseits zur Konsolidierung einer systematischen Aufbauarbeit bei. Auberson war seinerzeit (1964) vom Posten eines zweiten Dirigenten beim ROB zurückgetreten und inzwischen Dirigent für das Ballett an der Hamburger Staatsoper geworden. In der kommenden Saison wird er vermehrt für Aufnahmen und Konzerte zur Verfügung stehen. Bei der Werkwahl hat man sich zur Hauptsache unbekannteren Stükken des 18. und 19. Jahrhunderts zugewandt. Die Produktion zeitgenössischer Musik hat vor allem Schweizer Komponisten berücksichtigt, so Conrad Beck, Walther Geiser, Hermann Haller, Josef Haselbach, Rudolf Kelterborn, Frank Martin, Peter Mieg, Richard Sturzenegger, Robert Suter, Julien-François Zbinden u. a.

Es ist vorgesehen, die Streicherpositionen nach und nach etwas zu vergrössern, um einerseits bei gross besetzten Werken genügend Spieler zur Verfügung zu haben, anderseits die Streicher bei kleinen Besetzungen entlasten zu können.

Das Radio-Sinfonieorchester Basel arbeitet nun schon während zwei Jahren im Landgasthof Riehen und ist für das ihm gewährte Gastrecht und für das Verständnis, das man dort seinen Problemen entgegenbringt, sehr dankbar. Zusammen mit dem Studio Basel hofft es, dass sich bald eine definitive Lösung für seinen Arbeitsraum abzeichne.

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